Flammenwand.

Roman mit Anmerkungen.
 
 
S. Fischer (Verlag)
  • 3. Auflage
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  • erschienen am 22. Mai 2019
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 414 Seiten
978-3-10-397385-3 (ISBN)
 
Stockholm im März. Nach einem schweren Winter hat es immer noch minus 15 Grad, und das Eis knirscht unter Adeles Schritten. Als sie von Einkäufen zurückkehrt, sieht sie ihren Geliebten von weitem das Haus verlassen und geht ihm nach. Je näher sie ihm kommt, desto unsichtbarer wird er. Warum laufen wir immer den gleichen Bildern hinterher? Worauf ist eigentlich Verlass? Und warum muss die Liebe zur Hölle werden? In einer Welt, in der sich die Warteschleife als Wahrheit erweist, bewegt sich Adele auf dem schmalen Grat zwischen Befreiung und Selbstverlust: »Sie durfte sich nicht aus sich selbst verjagen lassen. Sie musste langsam und vorsichtig denken.« Durch eine verräterische Liebesgeschichte entfaltet sich in Marlene Streeruwitz' furiosem Roman die Krise der Gegenwart. »Flammenwand.« steht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2019.
3. Auflage
  • Deutsch
  • Deutschland
  • mit Schutzumschlag (bedruckt)
  • Höhe: 211 mm
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  • Breite: 139 mm
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  • Dicke: 35 mm
  • 528 gr
978-3-10-397385-3 (9783103973853)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Marlene Streeruwitz, in Baden bei Wien geboren, studierte Slawistik und Kunstgeschichte und begann als Regisseurin und Autorin von Theaterstücken und Hörspielen. Für ihre Romane erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter zuletzt den Bremer Literaturpreis und den Franz-Nabl-Preis. Ihr Roman »Die Schmerzmacherin.« stand 2011 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschienen die Vorlesungen »Das Wundersame in der Unwirtlichkeit.« und der Roman »Flammenwand.«, der auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert ist. Literaturpreise: u.a. Mara-Cassens-Preis 1996 Österreichischer Würdigungsstaatspreis für Literatur 1999 Hermann-Hesse-Literaturpreis 2001 (für "Nachwelt") Walter-Hasenclever-Literaturpreis 2002 Bremer Literaturpreis 2012 Franz-Nabl-Preis 2015

eine der großen Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Ihr Sound ist unverkennbar. Suggestiv. Beschwörend. Authentisch.
 
es ist ein schreckliches Buch muss man sagen. Schrecklich, weil es so intelligent ist, so scharfsichtig. [...] Diese Sprache entwickelt einen unglaublichen Sog.
 
>Flammenwand< sollte überall dort zur Pflichtlektüre erklärt werden, wo >politische Bildung< draufsteht. Es ist ein Meisterinnenwerk!
 
existenziell, sprachlich und dramaturgisch grossartig gemacht. Ihr neuer Roman ist zornig, poetisch und ja, sogar mit leiser Ironie geschrieben. Eine Wucht!
 
Streeruwitz ist die Königin fein ziselierter Verallgemeinerungen. Diese Lage macht ihren Witz und ihre feministische Spannkraft aus.
 
eine schonungslose Geschichte zur rechten Zeit [...] >Flammenwand< ist ein loderndes literarisches Manifest und eine Abrechnung zugleich
 
Das Buch ist auch ein Frontalangriff auf die aktuelle österreichische Politik.
 
eine sehr intelligente, eine psychologische und auch politische Reflexion [...] Mir stockte der Atem, als ich das las [...] Marlene Streeruwitz trifft immer wieder ins Schwarze
 
Wie selten ist es geworden, dass man während der Lektüre [...] >Grandios!< denkt, und diese Einschätzung über den letzten Satz hinaus Bestand hat

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