Von Etappe zu Etappe

Die Jugend einer jüdischen Sozialistin im Schtetl (1871-1896). Eine Autobiographie. Herausgegeben und kommentiert von Birgit Schmidt
 
 
Böhlau Verlag
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 15. April 2019
 
  • Buch
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  • Softcover
  • |
  • 191 Seiten
978-3-412-51521-8 (ISBN)
 
Nadja Strasser war eine bekannte literarische Übersetzerin, die Fjodor Dostojewski und Andrei Bely ins Deutsche übertrug. Sie war eine Publizistin, die im Kreis ihres Schwagers Franz Pfemfert und dessen avantgardistischer Zeitschrift "Die Aktion" wirkte. Und sie war eine radikale Feministin und Schriftstellerin, die bereits 1917 und 1919 mit ihren Büchern "Die Russin" und "Das Ergebnis" die vollständige Gleichberechtigung der Frauen forderte: Nadja Strasser, 1871 als Neoma Ramm im russischen Starodub geboren, lebte in Wien, Reichenberg, Prag und Berlin, bevor die Nationalsozialisten sie und ihren Mann, den Architekten Alexander Levy, ins französische Exil trieben. Levy wurde in Auschwitz ermordet; Nadja Strasser kehrte nach Berlin zurück, wo sie 1955 verstarb. Erstmals liegen Strassers Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend vor, Erinnerungen an eine jüdische Kindheit in einem typischen Stetl, an eine Jugend zwischen Zionismus und Revolution, die in das lang ersehnte Studium mündete, das junge Frauen sich damals noch erkämpfen mussten. Nadja Strasser schrieb den Text vor dem Ersten Weltkrieg. Erst jetzt ist er veröffentlicht und erlaubt Einblicke in eine zerstörte und somit vergangene Welt.
  • Deutsch
  • Weimar
  • |
  • Deutschland
  • Klappenbroschur
mit 10 s/w-Abb.
  • Höhe: 218 mm
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  • Breite: 146 mm
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  • Dicke: 15 mm
  • 6,45 MB
  • 276 gr
978-3-412-51521-8 (9783412515218)
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