Freundlichkeit im Schulalltag

Überlegungen zur Interaktionsgestaltung in der Schule
 
 
Springer (Verlag)
  • erscheint ca. am 16. September 2020
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • VIII, 142 Seiten
978-3-658-30577-2 (ISBN)
 
Wer im Lehrberuf ist, steht in einem lebhaften Austausch mit den heranwachsenden Generationen. Wenn auch relativ zu den Eltern in geringerem Ausmaß, beeinflussen auch Lehrer/-innen durch ihren häufigen und zeitintensiven Umgang in einem relativ geschlossenen Kontext systematisch die Vorstellungen von Heranwachsenden über sich selbst, andere Menschen und die Welt. Die Gestaltung dieser Zeit wird erheblich durch die Interaktionsgestaltung zwischen Lehrenden und Lernenden beeinflusst. In diesem Band wird das gegenwärtige, auf empirischer Evidenz beruhende Ideal einer Beziehungsgestaltung erarbeitet, in dem der Begriff der Zuwendung eine wichtige Grundlage bildet. Ziel des Bandes ist es, Anregungen zur Reflexion des eigenen Interaktionsstils zu geben. Dieser Band ist also ein etwas anderer, ungewöhnlicher Blick auf das Schüler/-innen/Lehrkraft/Verhältnis: der Freundlichkeit als grundlegendem Gestaltungsprinzip wird ein besonderer legitimer Platz eingeräumt.
1. Aufl. 2020
  • Deutsch
  • Wiesbaden
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  • Deutschland
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
  • 38 s/w Abbildungen
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  • 37 schwarz-weiße Abbildungen, Bibliographie
  • Höhe: 21 cm
  • |
  • Breite: 14.8 cm
978-3-658-30577-2 (9783658305772)
10.1007/978-3-658-30578-9
weitere Ausgaben werden ermittelt
Prof. Dr. Gisela Steins lehrt und forscht an der Universität Duisburg-Essen in der Arbeitsgruppe Allgemeine Psychologie und Sozialpsychologie zur Relevanz der Interaktionsgestaltung in unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft, insbesondere in Bildung und Erziehung. Besondere Schwerpunkte sind Soziale Wahrnehmung, Sozialpsychologie des Schulalltags, Inklusion aus sozialpsychologischer Perspektive, Schulentwicklung und Genderforschung.
1. Einleitung.- 2. Ein entwicklungsförderlicher Interaktionsstil: Grundlegende Dimensionen.- 3. Höflichkeit oder: Höflichkeit ist eine Vorbedingung für alles Weitere.- 4. Freundlichkeit und Wärme oder: So viel wie möglich.- 5. Aspekte, die mit Freundlichkeit und Wärme verbunden sind.- 6. Erwartungen: So zutrauend wie möglich.- 7. Kontrolle: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.- 8. Negativität oder: So gering wie möglich, so selten wie möglich.- 9. Freundlichkeit kritisch betrachtet oder: Ist es wirklichkeitsfremd, freundlich zu Schüler/-innen zu sein?.- 10. Bedeutung der Schulatmosphäre.- 11. Selbstreflexion
Wer im Lehrberuf ist, steht in einem lebhaften Austausch mit den heranwachsenden Generationen. Wenn auch relativ zu den Eltern in geringerem Ausmaß, beeinflussen auch Lehrer/-innen durch ihren häufigen und zeitintensiven Umgang in einem relativ geschlossenen Kontext systematisch die Vorstellungen von Heranwachsenden über sich selbst, andere Menschen und die Welt. Die Gestaltung dieser Zeit wird erheblich durch die Interaktionsgestaltung zwischen Lehrenden und Lernenden beeinflusst. In diesem Band wird das gegenwärtige, auf empirischer Evidenz beruhende Ideal einer Beziehungsgestaltung erarbeitet, in dem der Begriff der Zuwendung eine wichtige Grundlage bildet. Ziel des Bandes ist es, Anregungen zur Reflexion des eigenen Interaktionsstils zu geben. Dieser Band ist also ein etwas anderer, ungewöhnlicher Blick auf das Schüler/-innen/Lehrkraft/Verhältnis: der Freundlichkeit als grundlegendem Gestaltungsprinzip wird ein besonderer legitimer Platz eingeräumt.

Der Inhalt

Ein entwicklungsförderlicher Interaktionsstil Freundlichkeit und Wärme: so viel wie möglich Erwartungen: so zutrauend wie möglich Kontrolle: so viel wie nötig und so wenig wie möglich Negativität: so wenig wie möglich Höflichkeit, als minimale Voraussetzung für eine entwicklungsförderliche Beziehungsgestaltung Freundlichkeit auf dem Prüfstand

Die Zielgruppen
Lehrkräfte aller Schulformen, Menschen in pädagogischen Handlungsfeldern

Die Autorin
Prof. Dr. Gisela Steins lehrt und forscht an der Universität Duisburg-Essen in der Arbeitsgruppe Allgemeine Psychologie und Sozialpsychologie zur Relevanz der Interaktionsgestaltung in unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft, insbesondere in Bildung und Erziehung. Besondere Schwerpunkte sind Soziale Wahrnehmung, Sozialpsychologie des Schulalltags, Inklusion aus sozialpsychologischer Perspektive, Schulentwicklung und Genderforschung.

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