Eurythmie als Sichtbarer Gesang

Zwei Vorträge, Stuttgart 1923 und acht Vorträge, Dornach 1924
 
 
Rudolf Steiner Verlag
  • 7. Auflage
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  • erschienen am 19. Februar 2016
 
  • Buch
  • |
  • 459 Seiten
978-3-7274-2782-4 (ISBN)
 
Der Ton-Eurythmie-Kurs: vollständig überarbeitet und erweitert Der 'Ton-Eurythmie-Kurs' Rudolf Steiners gehört zu den Grundlagenwerken der Eurythmie. Er liegt nun in einer vollständig überarbeiteten und ergänzten Neuauflage vor. Die Stenogramme und ihre Übertragungen wurden nochmals sorgfältig gesichtet und, wo nötig, korrigiert. Zwei Vorträge über das Tonerlebnis im Menschen sind um die dazugehörigen Materialien wie Notizbucheinträge und Programme ergänzt. Das gilt auch für den Kernzyklus 'Eurythmie als sichtbarer Gesang', der im Anhang mit den farbigen Wandtafelzeichnungen und weiteren Dokumenten reichhaltig ausgerüstet wurde. Zusätzlich sind Hörernotizen zu den toneurythmischen Angaben im 'Apollinischen Kurs' ist enthalten. Damit ist der 'Ton-Eurythmiekurs' in der vorliegenden Ausgabe zu einem wertvollen Dokumentationsband angewachsen, der mit seinem revidierten Text und den Materialien auch die Kontexte sichtbar macht, aus denen heraus die Vorträge entstanden sind. Ein unentbehrlicher Band für alle, die die Ton-Eurythmie besser kennen lernen oder studieren möchten.
7., stark bearbeitete und erweiterte Neuauflage 2014
  • Deutsch
  • Basel;;
  • |
  • Schweiz
  • Erweiterte Ausgabe
  • geheftet
  • Höhe: 228 mm
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  • Breite: 158 mm
  • |
  • Dicke: 32 mm
  • 768 gr
978-3-7274-2782-4 (9783727427824)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec, damals Österreich-Ungarn, heute Kroatien, geboren. Er studierte an der Technischen Hochschule Wien und promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die mit dem Satz endet: «Das wichtigste Problem alles menschlichen Denkens ist das: den Menschen als auf sich selbst gegründete, freie Persönlichkeit zu begreifen.» Diese Überzeugung leitete ihn auch in seiner Tätigkeit als Goethe-Herausgeber in Weimar und als Redakteur, Lehrbeauftragter und Vortragsredner in Berlin, später in Dornach und vielen anderen Orten Europas. Im Unterschied zu den Kulturschaffenden seiner Zeit, mit denen er in intensivem Austausch stand, erlebte Rudolf Steiner noch eine andere Seite der Wirklichkeit, die geistige Welt, die ihm mit den Mitteln der Bewusstseinsforschung so zugänglich war wie den Naturwissenschaftlern die sichtbare Welt mit den Instrumenten der äußeren Forschung. Diese erweiterte Sichtweise ermöglichte es ihm, auf Gebieten der Kunst, der Wissenschaft und der Religion und ihren praktischen Anwendungen im Alltag weitreichende Impulse zu geben, stets mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Er nannte seine Anschauung «Anthroposophie» (Weisheit vom Menschen). Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutschen Sektion er zunächst als Generalsekretär vorstand, wirkte bei der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft mit. Mit dem Bau des Goetheanum in Dornach bei Basel bekam die Gesellschaft ihr Zentrum als «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft». Nach der Zerstörung des Doppelkuppelbaus aus Holz durch Brandstiftung stellt sich Rudolf Steiner an die Spitze der neu begründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Rudolf Steiner starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst neben zahlreichen geschriebenen Büchern Nachschriften von rund 6000 Vorträgen und ist in der «Rudolf Steiner Gesamtausgabe» zum großen Teil ediert.
"Dasjenige, was man hört, ist niemals musikalisch. Also wenn Sie das Erlebnis im Zeitverlauf nehmen zwischen zwei Tönen, die im Melos erklingen, dann hören Sie nichts, denn Sie hören dann die Töne erklingen, aber das, was Sie nicht hörend erleben zwischen den Tönen, das ist die Musik in Wirklichkeit, denn das ist das Geistige in der Sache, während das andere der sinnliche Ausdruck davon ist. Denken Sie, dadurch bringen Sie in das Musikalische im eminentesten Sinne die menschliche Persönlichkeit hinein, die menschliche Persönlichkeit als Seele. Die Musik wird nämlich um so beseelter, je mehr Sie das Nichthörbare in ihr zur Geltung bringen können, je mehr Sie das Hörbare nur benutzen, um das Unhörbare zur Geltung zu bringen . Daher muss der Eurythmist bei den Gesten . seine Freude haben nicht in der Stellung, sondern in der Hervorrufung der Stellungen, in der Bewegung. Eurythmie liegt ihrer ganzen Ausdehnung nach nicht im Figurenmachen, sondern in der Bewegung."

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