James Joyce in Kakanien 1904-1915

Mit erzähltheoretischen Analysen des "Ulysses" im Anhang
 
 
Königshausen & Neumann (Verlag)
  • erschienen im Juni 2019
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 288 Seiten
978-3-8260-6615-3 (ISBN)
 
Die Beschäftigung mit James Joyce begann für Franz Karl Stanzel 1955 mit der Darstellung der Erzsituationen in Ulysses. Es war ein erster Versuch, deutschsprachigen Lesern die Lektüre dieses schwierigen Textes zu erleichtern. Später hat Stanzel seine Aufmerksamkeit darauf gerichtet, die Spuren, die Joyce' Aufenthalt in Altösterreich 1904-1915 als Englischlehrer in Pola (Pula) und Triest im Ulysses hinterlassen haben, aufzuzeigen. Dabei wurden Aspekte aufgedeckt, die neue Antworten auf einige der meistdiskutierten Fragen in der Interpretation des Romans lieferten: War Leopold Bloom jüdischer Abstammung? Warum ist seine Tochter Milly blond? Hat Bloom während des Ersten Weltkriegs in Zürich für den österreichischen Geheimdienst gearbeitet? Repräsentiert Bloom den Typus des "weiblichen Mannes" nach Otto Weininger? Über diese und andere Fragen hat Stanzel im Laufe von mehr als zwanzig Jahren in Fachzeitschriften, u.a. im James Joyce Quarterly, und in Zeitungen, Die Presse, Der Standard, Neue Zürcher Zeitung u.a., Beiträge veröffentlicht. Sie werden hier zum ersten Mal gesammelt verfügbar gemacht.
  • Deutsch
  • Würzburg
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  • Deutschland
  • Höhe: 234 mm
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  • Breite: 154 mm
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  • Dicke: 25 mm
  • 438 gr
978-3-8260-6615-3 (9783826066153)
Franz Karl Stanzel (* 1923) ist ein österreichischer Anglist und Literaturwissenschaftler. 1940-1946 Kriegsmarine und Gefangenschaft in England und Kanada, 1947 Universität Graz (Anglistik, Germanistik), Promotion 1950, 1950/51 Harvard University, 1955 Habilitation an der Universität Graz, 1957-1959 Dozentur an der Universität Göttingen, 1959-1962 Ordinarius an der Universität Erlangen, 1962-1993 Ordinarius an der Universität Graz, seit 1993 emeritiert.

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