Die Nebelspur

Wie Charles Wilson den Weg zu den Atomen fand
 
 
Peter Hammer Verlag
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 12. August 2019
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 115 Seiten
978-3-7795-0624-9 (ISBN)
 
Jens Soentgen erzählt - wie immer kenntnisreich und sehr vergnüglich - eine Geschichte aus der Naturwissenschaft. Sein Held ist der einzige Schotte, der je den Nobelpreis erhalten hat: Charles Thomson Rees Wilson. Seine Großtat war die Erfindung der Nebelkammer, die ein halbes Jahrhundert lang die Kernphysik bestimmte und fünfzehn weitere Nobelpreise nach sich zog. In jeder Hinsicht schottisch war seine Erfindung, weil Wilson mit ihr erforschte, was ihn täglich umgab: Nebel und Wolken! Inspiriert vom Wolken- und Lichtspektakel auf dem Gipfel des Ben Nevis, den Wilson 1894 erklomm, begann er, die Wolkenbildung in selbstgeblasenen Kolben zu studieren: als Kondensation von Wasserdampf an winzigen Staubteilchen. Er forschte mit endloser Geduld und - auch hier ganz Schotte - mit minimalen Kosten, bis er entdeckte, dass auch in reiner Luft ohne Partikel feinste Kondesstreifen entstanden. Was sich bis dato nur berechnen ließ, wurde für das bloße Auge sichtbar: Spuren der Zerfallsprodukte von Atomkernen, der kleinsten Bestandteile der Materie! Vitali Konstantinov begleitet die Erzählung augenzwinkernd mit Illustrationen, die mehr sind als das Tüpfelchen auf dem i des bibliophilen Bändchens.
  • Deutsch
  • ab 14 und für alle
  • geheftet
Mit zahlreichen zweifarbigen Abbildungen
  • Höhe: 221 mm
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  • Breite: 146 mm
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  • Dicke: 18 mm
  • 392 gr
978-3-7795-0624-9 (9783779506249)
Der Autor Jens Soentgen, 1967 in Bensberg geboren, studierte Chemie und Philosophie und lehrte an Universitäten in Deutschland und Brasilien. Seit 2002 ist er wissenschaftlicher Leiter des Wissenschaftszentrums Umwelt an der Universität Augsburg, Er habilitierte sich 2015 an der Universität Augsburg in Philosophie. Seit 2016 ist er Adjunct Professor für Philosophie an der Memorial University of Newfoundland in St. John¿s. Der Illustrator Vitali Konstantinov, 1963 in Odessa geboren, studierte bildende Kunst und Architektur in Russland, Grafik, Malerei und Byzantinische Kunstgeschichte in Deutschland. Er arbeitet als freier Künstler in Marburg und unterrichtet an verschiedenen Hochschulen. Seine Bücher erhielten viele Preise, "Seltsame Seiten" (Text: Daniel Charms) wurde von der Stiftung Buchkunst zum "schönsten deutschen Buch" gewählt.

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