Vom Salpetergeschäft zum Sammlerglück

Die Gemäldesammlung Eduard F. Weber - glanzvoll und doch verschmäht
 
 
Wallstein (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 26. Juli 2021
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 161 Seiten
978-3-8353-3879-1 (ISBN)
 
Weitsichtiger Unternehmer, erfolgreicher Netzwerker und Inhaber der größten deutschen Privatsammlung Alter Meister im Kaiserreich vor 1890.

Der Hamburger Konsul Weber agierte international und vereinte in seiner Sammlung Kunstwerke aus aller Welt. Mit seinem Sammlungskonzept für die Alten Meister war er seiner Zeit um einiges voraus. Neben Rembrandts frühestem Gemälde und Werken von Holbein d. Ä. oder Mantegna erwarb er auch primär kunsthistorisch bedeutende Arbeiten. Sein Privatmuseum, von Martin Haller, dem Architekten des Hamburger Rathauses, nach neuesten Standards gebaut, machte Weber öffentlich zugänglich.
In dem Hamburger Kunsthallendirektor Alfred Lichtwark traf er aber auf einen hartnäckigen Gegenspieler, denn nach Webers Tod beschloss dieser zunächst: keine Sammlung für Hamburg. Doch der folgende spektakuläre Verkauf der Sammlung sprengte alle Erwartungen des internationalen Kunstbetriebs und wird hier von Martina Sitt so eindrücklich geschildert, dass man gerne dabei gewesen wäre.
  • Deutsch
  • Göttingen
  • |
  • Deutschland
  • mit Schutzumschlag
farbige
  • Höhe: 225 mm
  • |
  • Breite: 164 mm
  • |
  • Dicke: 17 mm
  • 366 gr
978-3-8353-3879-1 (9783835338791)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Martina Sitt lebt und arbeitet in Kassel und Hamburg. Nach zwanzig Jahren in verantwortlichen Positionen im Museumsbetrieb u. a. in der Hamburger Kunsthalle (2000-2010) nahm sie einen Ruf an die Universität Kassel an.
Zahlreiche Veröffentlichungen u. a. zur holländischen Malerei des 17. und der Kunst und Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts; Bestandskatalog der Alten Meister der Hamburger Kunsthalle.

Sofort lieferbar

19,90 €
inkl. 7% MwSt.
In den Warenkorb