Der Berggarten

Seine wissenschaftliche Bedeutung und sein Stellenwert als botanischer Garten im (exemplarischen) Vergleich
 
 
Akademische Verlagsgemeinschaft München
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 25. Juni 2013
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 262 Seiten
978-3-95477-004-5 (ISBN)
 
Der Berggarten ist integraler Bestandteil der renommierten Herrenhäuser Gärten und er zählt zu ihren ältesten Anlagen. Seine Funktion bereichert ihr gartenkünstlerisches Spektrum, der herrschaftliche Ursprung wirkte sich prägend auf seinen Charakter aus: Er ist ein botanischer Garten und blickt als solcher auf eine lange Tradition des Pflanzensammelns und -erforschens zurück. Zahlreiche exotische Pflanzen füllten seine prachtvollen Gewächshäuser und repräsentative Stichwerke informierten über ihre botanischen Eigenschaften. Eine breite wissenschaftliche Publikationstätigkeit fundierte seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert die botanische Funktion des Berggartens. Enge Verbindungen bestanden aufgrund des geschichtlichen Hintergrundes gerade zu den Royal Botanic Gardens in Kew und zum botanischen Garten der Georg-August-Universität in Göttingen. Der vergleichende Blick auf diese Anlagen zeigt Ähnlichkeiten und Unterschiede, Wettbewerb und Zusammenarbeit und ermöglicht so erstmalig eine umfassendere Beurteilung des Berggartens als botanischer Garten.
1., Aufl.
  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
  • Für höhere Schule und Studium
  • |
  • Für Beruf und Forschung
  • Höhe: 25 cm
  • |
  • Breite: 17.6 cm
  • 770 gr
978-3-95477-004-5 (9783954770045)
3954770040 (3954770040)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Sophie Gräfin von Schwerin studierte nach einer Ausbildung zur Staudengärtnerin Landschaftsplanung an der TU-Berlin. Anschließend arbeitete sie als Volontärin bei den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg, woraufhin sie als Promotionsstipendiatin am CGL Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur der Leibniz Universität Hannover ihre Dissertation über den Berggarten verfasste. Derzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Theorie der Landschaftsarchitektur an der Hochschule für Technik Rapperswil, Schweiz.
Vorwort
Danksagung
Zusammenfassung
Abstract
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Fragestellung, Zielformulierung und Vorgehensweise
1.2 Quellenlage und Forschungsstand
2 Ein wissenschaftlicher Garten für Herrenhausen - der Berggarten im 18. Jahrhundert
2.1 Nutzgarten einer verlassenen Sommerresidenz
2.2 Erste wissenschaftliche Tendenzen im Berggarten
2.3 Der Berggarten - ein Zeitzeugnis?!
3 Der Berggarten als höfischer botanischer Garten im 19. Jahrhundert und sein Stellenwert im Vergleich zu den botanischen Anlagen in Kew und Göttingen
3.1 Gärtner als Forscher
3.1.1 Wissenschaftlicher Standard als Anspruch
3.1.1.1 Anmerkungen zu Morphologie, Taxonomie und Systematik
3.1.1.2 Publikationen als Sprachrohr wissenschaftlicher Botanik
3.1.2 Eine besondere Verwaltungskonstellation als Chance
3.1.3 Südafrika unter der Lupe - der Berggarten unter Johann Christoph Wendland
3.1.3.1 Berufliche Laufbahn mit großen Ambitionen
3.1.3.2 Wissenschaftliche Arbeit: die "Sucht" nach neuen Pflanzenarten
3.1.3.3 Auswirkung auf den Berggarten: gut sortiert und Strukturiert
3.1.4 Von Neuholland bis in die Tropen - der Berggarten unter Heinrich Ludolph Wendland
3.1.4.1 Berufliche Laufbahn: eine Gesellenreise als Initial
3.1.4.2 Wissenschaftliche Arbeit: Kontinuität und Innovation
3.1.4.3 Auswirkung auf den Berggarten: Ausbau der botanischen Anlage zum Publikumsmagneten
3.1.5 Die Palmenzentrale Europas - der Berggarten unter Hermann Wendland
3.1.5.1 Berufliche Laufbahn: Reisen im Dienste der Wissenschaft
3.1.5.2 Wissenschaftliche Arbeit: ein Leben für die Palmen
3.1.5.3 Auswirkung auf den Berggarten: prominent vernetzt
3.2 Manifestationen wissenschaftlicher Arbeit im Berggarten
3.2.1 Wissenschaftliche Einrichtungen - Handwerkszeug des Botanikers
3.2.1.1 Instrumente für die Forschung
3.2.1.2 Die Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen mit ihren Herbarien
3.2.1.3 Das Garten-Museum
3.2.2 Öffentlichkeitsarbeit - der Berggarten lädt ein
3.3 Wissenschaftliche Arbeit im Vergleich mit den botanischen Gärten von Kew und Göttingen
3.3.1 Royal Botanic Gardens, Kew - ein Abbild des British Empire
3.3.1.1 Entstehung und Verwaltung: auseinander entwickelt
3.3.1.2 Wissenschaftliche Arbeit und ihre Publikation: zeigen, was man hat!
3.3.1.3 Wissenschaftliche Einrichtungen: unterstützt durch großzügige Mäzene
3.3.1.4 Vermittlung vor Ort: Öffentlichkeit versus Wissenschaftlichkeit
3.3.2 Botanischer Garten der Georg-August-Universität Göttingen - ein Hort der Wissenschaft
3.3.2.1 Entstehung und Verwaltung: streng getrennte Aufgabenbereiche
3.3.2.2 Wissenschaftliche Arbeit und ihre Publikation: Grundlagenforschung
3.3.2.3 Wissenschaftliche Einrichtungen von akademischem Rang
3.3.2.4 Vermittlung vor Ort: heikle Präsentation der wertvollen Exponate
3.3.3 Bewertung der wissenschaftlichen Arbeit im Berggarten
3.4 Zwischen ideellem und reellem Wert - die Pflanzensammlungen des Berggartens
3.4.1 Späte Emanzipation - die Freilandpflanzen, Schwerpunkte und Entwicklung
3.4.2 Vielbestaunte Glanzpunkte - die Glashauspflanzen, Schwerpunkte und Entwicklung
3.4.3 Nutzen, Prestige und Wissenschaft - die Pflanzensammlungen im Spannungsfeld ihrer Funktionen
3.4.3.1 Pflanzen für den Hof
3.4.3.2 Pflanzen mit Rendite
3.4.3.3 Pflanzen für die Wissenschaft
3.4.3.4 Fruchtbare Konkurrenz? Die Pflanzensammlung im Widerstreit ihrer Funktionen
3.4.4 Vorbild oder Wettbewerb - die Pflanzensammlungen von Kew und Göttingen im Vergleich zu der im Berggarten
3.4.4.1 Erstklassig auf allen Gebieten: die Pflanzensammlung der Royal Botanic Gardens, Kew
Exkurs: Der Pflanzentausch zwischen dem Berggarten und den Royal Botanic Gardens, Kew
3.4.4.2 Im Dienst der Wissenschaft: die Pflanzensammlung des botanischen Gartens der Georg-August-Universität Göttingen
3.5 Vom funktionalen Quartiergarten zum romantischen Spaziergarten - die Gestaltung des Berggartens und ihre Entwicklung
3.5.1 Die Gestaltung des Freilandes - Ort für Erbauung und innere Einkehr
3.5.2 Die Gewächshäuser des Berggartens - Prachtbauten imitieren die Tropen
3.5.3 Ein neuer Blick auf den Garten - der ästhetische Anspruch der botanischen Anlagen von Kew und Göttingen im Vergleich zum Berggarten
3.5.3.1 Die Gestaltung der Royal Botanic Gardens, Kew: Verstaatlichung als Initialzündung
3.5.3.2 Die Gestaltung des botanischen Gartens der Georg-August-Universität Göttingen: im Wandel der Forschung
3.6 Der Berggarten im 19. Jahrhundert und sein Stellenwert als botanischer Garten
4 Epilog
4.1 Der Berggarten als städtischer botanischer Garten im
20. Jahrhundert
4.2 Zusammenfassung der Ergebnisse
4.3 Ausblick
5 Verzeichnisse
5.1 Abkürzungen
5.2 Abbildungen
5.3 Literatur
5.3.1 Veröffentlichte Schriften
5.3.2 Unveröffentlichte Schriften
5.4 Internetquellen
5.5 Sachverzeichnis
5.5.1 Personenverzeichnis
5.5.2 Orts- und Institutionenverzeichnis
5.5.3 Stichwortverzeichnis

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