Politische Theorie

Von Platon bis zur Postmoderne
 
 
UTB (Verlag)
  • 4. Auflage
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  • erschienen am 10. September 2018
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 310 Seiten
978-3-8252-4984-7 (ISBN)
 
Die Neuauflage bietet einen Überblick von der Antike bis in die Gegenwart: Behandelt werden Platon, Aristoteles, Augustinus, Machiavelli, Hobbes und Locke, Rousseau, Kant, Marx, Weber, Habermas, Rawls und Rorty. Im letzten Kapitel werden postmoderne und poststrukturalistische Ansätze besprochen, die für die aktuellen Debatten des Faches von zentraler Bedeutung sind (neben Rorty u.a. Foucault, Derrida, Lyotard und Mouffe).
4., aktualisierte und überarbeitete Auflage
  • Deutsch
  • Kultur- und Ideengeschichte; Politische Theorie, Politische Philosophie; Sozialphilosophie, Politische Philosophie
  • Überarbeitete Ausgabe
  • Höhe: 213 mm
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  • Breite: 149 mm
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  • Dicke: 22 mm
  • 475 gr
978-3-8252-4984-7 (9783825249847)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Christian Schwaabe, Dr. phil. habil., Privatdozent für Politikwissenschaft am Geschwister-Scholl-Institut der Universität München; Veröffentlichungen im Fink Verlag: Freiheit und Vernunft in der unversöhnten Moderne. Max Webers kritischer Dezisionismus als Herausforderung des politischen Liberalismus (2002); Antiamerikanismus. Wandlungen eines Feindbildes (2003); Die deutsche Modernitätskrise. Politische Kultur und Mentalität von der Reichsgründung bis zur Wiedervereinigung (2005)
Einleitung 9
Platon und die philosophische Abkehr vom Mythos 19
Einleitung: Platons Einheitsdenken unter der Idee des Guten 19
1. Der Tod des Sokrates und die platonische Frage nach der Gerechtigkeit 21
2. Die Ordnung von Seele und Stadt 24
3. Die Philosophenherrschaft und der Aufstieg zur Idee des Guten 27
4. Die Ideenlehre und das harte Los der Besten 29
5. Der Zerfall der besten Stadt und die Staatsformenlehre 32
6. Das Glück des Gerechten und die jenseitige Gerechtigkeit 34
7. Der "zweitbeste Weg": Die Gesetzesherrschaft (Politikos und Nomoi) 36
Schluss: Ein umstrittenes Erbe 39
Aristoteles und das Ethos der politischen Gemeinschaft 43
Einleitung: Aristoteles als Begründer der Politischen Wissenschaft 43
1. Ethik und Politik als "Wissenschaft vom Menschen" 44
2. Die "Nikomachische Ethik" und die Frage nach dem guten Leben 47
3. Seele und Tugenden des Menschen 51
4. Die Tugenden des Politischen und das höchste Glück des Philosophen 55
5. Die Polis und das zoon physei politikon 57
6. Die beste Polis und die vielen Verfassungen 61
Schluss: Aristoteles und die Neuzeit 63
Augustinus und die christliche Relativierung der Politik 67
Einleitung: Das christliche Mittelalter in der Geschichte des politischen Denkens 67
1. Augustinus und das "Licht der Wahrheit" 69
2. De civitate Dei: Augustins Degradierung der weltlichen Politik 72
3. Zwei Gewalten - zwei Schwerter: Vom Kampf zwischen Papsttum und Kaiser zur modernen Trennung von Staat und Kirche 77
Schluss: Die politischen Ideen des Westens und ihre religiösen Grundlagen 83
Niccolò Machiavelli und die Trennung von Politik und Moral 87
Einleitung: Politikberatung für "Machiavellisten"? 87
1. Humanismus und italienische Renaissance 88
2. Machiavellis "Realismus": Menschen und Staaten im Auf und Ab der Geschichte 90
3. Il Principe und die Trennung von Politik und Moral 95
4. Die Größe Roms und das Ideal der Republik 98
5. Staatsräson avant la lettre: Selbsterhaltung des Staates als oberste politische Maxime 102
Schluss: Realismus oder Relativismus? 105
Thomas Hobbes und die neuzeitliche Vertragstheorie 109
Einleitung: Thomas Hobbes und der Beginn der neuzeitlichen politischen Philosophie 109
1. Staatsphilosophie "more geometrico": Das Wissen vom Staat und seiner Erschaffung 111
2. Anthropologie: Der Mensch als "matter in motion" 113
3. "Bellum omnium contra omnes": Der Mensch im Naturzustand 115
4. Naturrecht, Naturgesetz und Vertrag 117
5. Frieden um jeden Preis - die absolute Souveränität des Leviathan 120
Schluss: Ein absolutistischer Vordenker des Liberalismus? 124
John Locke und der bürgerliche Liberalismus 127
Einleitung: John Locke, Urvater des Liberalismus 127
1. Das liberale Anliegen: Absage an Absolutismus und Gottesgnadentum 128
2. Naturzustand und Naturrecht: Lives, Liberties and Estates 130
3. Bürgerliche Freiheit und limited government 133
4. A Letter Concerning Toleration - Ansätze einer liberalen Kardinaltugend 137
5. Philosoph der Freiheit oder Apologet des Frühkapitalismus? 139
Schluss: Liberalismus und Antiliberalismus nach Locke 142
Jean-Jacques Rousseau und die Idee der Volkssouveränität 147
Einleitung: Das "revolutionäre" Denken eines ruhelosen Menschen 147
1. Der zivilisationskritische Ausgangspunkt: Der "Discours sur les sciences et les arts" 148
2. Kritik der politischen Ungleichheit: Der "Discours sur l'inégalité" 150
3. Freiheit als "totale Selbstentäußerung" 154
4. Volkssouveränität und volonté générale 157
5. Zivilreligion als Gesinnung des Miteinander 162
6. Ahnherr der modernen Demokratie oder Stammvater des Totalitarismus? 165
Schluss: Ein rückwärtsgewandter Melancholiker? 167
Immanuel Kant und die Freiheit des vernünftigen Menschen 171
Einleitung: Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! 171
1. Philosophie in ihrer "weltbürgerlichen Bedeutung" 173
2. Die praktische Philosophie und das Reich der Freiheit 175
3. Der Kategorische Imperativ: Freiheit unter dem moralischen Gesetz 176
4. Die Heiligkeit des Rechts - Kants "Republikanism" 180
5. Der "ewige Friede" als kosmopolitische Vollendung des menschlichen Endzweckes 185
Schluss: Nach Kant - das normative Projekt der Moderne und seine Kritiker 190
Karl Marx und die politisch-ökonomische Analyse der Klassenkämpfe 195
Einleitung: Karl Marx - ein politischer Denker? 195
1. Religionskritik als "Voraussetzung aller Kritik" 197
2. Bewegungsgesetze der Geschichte: Historischer Materialismus und Dialektik 199
3. Entfremdung und Emanzipation: Das Schicksal des Proletariats 201
4. Das Manifest der Kommunistischen Partei 203
5. Das Herzstück der Theorie: Kritik der politischen Ökonomie 205
6. Politische Theorie: Staat - Klassenkampf - klassenlose Gesellschaft 210
Schluss: Marx heute 214
Max Weber und der moderne "Polytheismus" der Werte 219
Einleitung: Die Herausforderungen der Moderne 219
1. Rationalisierung und Entzauberung der modernen Welt 220
2. Der "Polytheismus der Werte" 223
3. Leistung der "werturteilsfreien" Wissenschaft: Klarheit und technische Kritik 227
4. Grundlagen des Politischen: Macht und Kampf 229
5. Politik als Beruf: Leidenschaft - Verantwortungsgefühl - Augenmaß 233
Schluss: "Zerstörung der Vernunft"? 236
Jürgen Habermas und das Anliegen der Kritischen Theorie 241
Einleitung 241
1. Kritische vs. traditionelle Theorie: Kampf gegen den allgemeinen Verblendungszustand 242
2. Die "Dialektik der Aufklärung" - Geschichtsphilosophie des totalen Verhängnisses 245
3. "Kommunikatives Handeln" - vom Monolog zum Dialog 248
4. Grundzüge der Diskursethik 251
5. Volkssouveränität als Verfahren: Öffentlichkeit und deliberative Demokratie 253
Schluss: Festhalten am "unvollendeten Projekt" der Moderne 259
John Rawls und die Kommunitarismusdebatte 263
Einleitung 263
1. Rawls I: Die "Theorie der Gerechtigkeit" 264
2. Michael Sandel: Kritik am "unencumbered self" des Liberalismus 269
3. Charles Taylor und die wahren "Quellen des Selbst" 272
4. Kommunitaristische Gegenstrategien: Engagement, Gemeinsinn, Patriotismus 275
5. Rawls II: Das "Faktum des Pluralismus" und der "overlapping consensus" 277
6. Kontexte der Gerechtigkeit: Politischer Liberalismus als Darstellung des "stillschweigend Bejahten" 281
Schluss: Ein "neutralistisches Selbstmissverständnis" des Liberalismus? 285
Richard Rorty und der "postmoderne" Abschied von der Wahrheit 289
Einleitung: Die Postmoderne als Zeitalter radikaler Pluralität 289
1. Diesseits der Wahrheit: Politik als Kampf um Deutungsmacht (Foucault, Bourdieu) 291
2. Dezisionismus und Antagonismus (Derrida, Mouffe) 294
3. Richard Rorty: Eine pragmatische Abkehr vom Rationalismus der Aufklärung 298
4. Ethnozentrismus und Kontextualismus 300
5. Aufwertung des Narrativen - Rortys "Schule der Empfindsamkeit" 303
6. Das Kontingenzbewusstsein und Solidaritätsgefühl der liberalen Ironikerin 304
Schluss: Demokratie - ganz ohne Wahrheitsanspruch? 307

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