Schwul sein und älter werden

Selbstbeschreibungen älterer schwuler Männer
 
 
Springer VS (Verlag)
  • erschienen am 9. Juni 2019
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • VIII, 332 Seiten
978-3-658-25711-8 (ISBN)
 
Die vorliegende Studie analysiert Selbstbildungsprozesse älterer schwuler Männer. Dabei stehen Verhandlungen und Aneignungen der Dimensionen Alter(n), Begehren und Geschlecht im Mittelpunkt, die "unter der Treppe" im Kontext einer gleichzeitigen diskursiven Unsichtbarkeit "schwulen" Alter(n)s stattfinden. Die Untersuchung verbindet einen identitäts- und kategorienkritischen Theorierahmen mit einem qualitativ-empirischen Fokus auf intersektionale Selbstkonzepte. Ausgangspunkt der Selbstbeschreibungen von schwulen Männern zwischen 60 und 90 Jahren sind ihre biographischen Erfahrungen, die häufig von starker Diskriminierung geprägt sind. Diese haben deutliche Auswirkungen auf gegenwärtige Versuche einer "gelingenden" Selbstbeschreibung als nicht nur schwuler, sondern (nun) auch älterer Mann.
1. Aufl. 2019
  • Deutsch
  • Wiesbaden
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  • Deutschland
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
  • Broschur/Paperback
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  • Klebebindung
  • 1 s/w Abbildung
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  • Bibliographie
  • Höhe: 210 mm
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  • Breite: 149 mm
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  • Dicke: 25 mm
  • 446 gr
978-3-658-25711-8 (9783658257118)
10.1007/978-3-658-25712-5
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. Lea Schütze ist Kommunale Koordinatorin der Bildungsangebote für Neuzugewanderte mit Schwerpunkt Datenmanagement und Dozentin an der KSH München, Vertiefung Gender Studies.
Alte, männliche, schwule Selbste - Intersektionale Subjektordnungen.- Methodische Zugänge zu einer Empirie des Selbst.- Situationen der Verwerfung: Doppelte Stigmatisierung oder Nicht-Subjekt?.- "Schwule Graue" und andere Subjekte: Positionierungen zu anderen ,Alten' und anderen ,Schwulen.- Biographien im Kontext von Nicht-Anerkennung: Zwischen den "Welten".- Subjektivierungen des doppelt Verworfenen?
Die vorliegende Studie analysiert Selbstbildungsprozesse älterer schwuler Männer. Dabei stehen Verhandlungen und Aneignungen der Dimensionen Alter(n), Begehren und Geschlecht im Mittelpunkt, die "unter der Treppe" im Kontext einer gleichzeitigen diskursiven Unsichtbarkeit "schwulen" Alter(n)s stattfinden. Die Untersuchung verbindet einen identitäts- und kategorienkritischen Theorierahmen mit einem qualitativ-empirischen Fokus auf intersektionale Selbstkonzepte. Ausgangspunkt der Selbstbeschreibungen von schwulen Männern zwischen 60 und 90 Jahren sind ihre biographischen Erfahrungen, die häufig von starker Diskriminierung geprägt sind. Diese haben deutliche Auswirkungen auf gegenwärtige Versuche einer "gelingenden" Selbstbeschreibung als nicht nur schwuler, sondern (nun) auch älterer Mann.
Der Inhalt - Alte, männliche, schwule Selbste -Intersektionale Subjektordnungen
- Methodische Zugänge zu einer Empirie des Selbst
- Situationen der Verwerfung: Doppelte Stigmatisierung oder Nicht-Subjekt?
- "Schwule Graue" und andere Subjekte: Positionierungen zu anderen "Alten" und anderen "Schwulen"
- Biographien im Kontext von Nicht-Anerkennung: Zwischen den "Welten"
- Subjektivierungen des doppelt Verworfenen?

Die ZielgruppenStudierende und Lehrende der Soziologie sowie der Sozial-, Kultur- und Geschlechterforschung und der sozialen Gerontologie bzw. sozialen Arbeit
Die AutorinDr. Lea Schütze ist Kommunale Koordinatorin der Bildungsangebote für Neuzugewanderte mit Schwerpunkt Datenmanagement und Dozentin an der KSH München, Vertiefung Gender Studies.

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