Albert Speer

Aufstieg und Fall eines Mythos
 
 
Verlag Ferdinand Schöningh
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 12. November 2018
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • IX, 413 Seiten
978-3-506-78913-6 (ISBN)
 
Albert Speer als der "gute Nazi": Dieser von ihm selbst inszenierte Mythos prägte entscheidend die bundesdeutsche Nachkriegsgeschichte. Millionen von Kriegsteilnehmern und Parteigenossen konnten sich entlastet fühlen, wenn doch nicht einmal Hitlers Stararchitekt und Rüstungsminister etwas vom Holocaust gewusst hatte, geschweige denn daran beteiligt gewesen war. Wolfgang Schroeter begibt sich auf die Spuren der Entstehung und Wirkungsgeschichte des Speer-Mythos. Wie war Speer selbst an dessen Schaffung beteiligt? Wer unterstützte ihn und schrieb den Mythos fort? Erstmals verfolgt der Autor den Wandel des Speer-Bildes über vier Generationen. Während die Kriegs- und Flakhelfergeneration Speer heroisierte, revoltierten die "68er" dagegen. Nach einer weiteren Verschärfung der Kritik kehrt Speer in den Medienwelten des digitalen Zeitalters neu imaginiert zurück - und ist weiterhin Gegenstand von Biographien und Dokumentationen. Der Mythos wird entzaubert.
2018
  • Deutsch
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • 23 s/w Abbildungen
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  • 23 s/w Abbildungen
  • Höhe: 238 mm
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  • Breite: 163 mm
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  • Dicke: 35 mm
  • 827 gr
978-3-506-78913-6 (9783506789136)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Wolfgang Schroeter ist Historiker und pädagogisch sowie in der historisch-politischen Bildungsarbeit tätig. Mit Albert Speer befasst er sich seit langem und wurde aufgrund einer Studie zu dessen Rezeption an der Freien Universität Berlin promoviert.

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