Japans Banken in der Krise

Folgen von 30 Jahren Niedrigzinspolitik
 
 
Springer Gabler (Verlag)
  • erscheint ca. am 20. November 2020
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
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  • VIII, 117 Seiten
978-3-658-30705-9 (ISBN)
 

Seit dem Platzen der japanischen Blasenökonomie im Dezember 1989 befindet sich Japan in einer langanhaltenden Rezession. Die geldpolitische Krisentherapie wurde durch Zinssenkungen auf zuletzt unter null sowie groß angelegte Ankäufe von Vermögenswerten, insbesondere von Staatsanleihen durch die Zentralbank bestimmt. Schnabl analysiert die vielfachen Auswirkungen auf die japanischen Banken mit Fokus auf die kleinen und mittleren Regionalbanken. Nicht nur der Verfall der Vermögenspreise nach Platzen der japanischen Blasenökonomie, sondern auch die geldpolitische Krisentherapie selbst haben den Banken geschadet. Schrumpfende Zinsüberschüsse, der Rückgang der Kreditnachfrage sowie die geringe Verzinsung von Staatsanleihen haben die Gewinnmöglichkeiten der Banken erodiert. Das Buch zeigt, wie sich die japanischen Banken durch Kostensenkungen, Fusionen, veränderte Geschäftsmodelle und nachsichtige Kreditvergabe an die ultra-lockere Geldpolitik der Bank von Japan angepasst haben und sich auch weiter werden anpassen müssen.

1. Aufl. 2020
  • Deutsch
  • Wiesbaden
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  • Deutschland
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
  • Fadenheftung
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  • Gewebe-Einband
  • 52 s/w Abbildungen
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  • 52 schwarz-weiße Abbildungen, Bibliographie
  • Höhe: 210 mm
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  • Breite: 148 mm
978-3-658-30705-9 (9783658307059)
10.1007/978-3-658-30706-6
weitere Ausgaben werden ermittelt
Prof. Dr. Gunther Schnabl hat den Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Leipzig inne und leitet dort das Institut für Wirtschaftspolitik. Er ist Experte für Geldpolitik und die japanische Volkswirtschaft. Vor seiner Berufung an die Universität Leipzig war er als Advisor bei der Europäischen Zentralbank tätig.
Veränderungen im makroökonomischen Umfeld.- Die japanische Kreditwirtschaft in der Krise.- Rolle der Klein- und Mittelunternehmen für die japanische Kreditwirtschaft.- Entwicklung der Ertrags- und Kostenstrukturen der Regionalbanken im Vergleich.- Neue Ertragsquellen.- Perspektiven für die japanischen Regionalbanken und Shinkin-Banken.
Seit dem Platzen der japanischen Blasenökonomie im Dezember 1989 befindet sich Japan in einer langanhaltenden Rezession. Die geldpolitische Krisentherapie wurde durch Zinssenkungen auf zuletzt unter null sowie groß angelegte Ankäufe von Vermögenswerten, insbesondere von Staatsanleihen durch die Zentralbank bestimmt. Schnabl analysiert die vielfachen Auswirkungen auf die japanischen Banken mit Fokus auf die kleinen und mittleren Regionalbanken. Nicht nur der Verfall der Vermögenspreise nach Platzen der japanischen Blasenökonomie, sondern auch die geldpolitische Krisentherapie selbst haben den Banken geschadet. Schrumpfende Zinsüberschüsse, der Rückgang der Kreditnachfrage sowie die geringe Verzinsung von Staatsanleihen haben die Gewinnmöglichkeiten der Banken erodiert. Das Buch zeigt, wie sich die japanischen Banken durch Kostensenkungen, Fusionen, veränderte Geschäftsmodelle und nachsichtige Kreditvergabe an die ultra-lockere Geldpolitik der Bank von Japan angepasst haben und sich auch weiter werden anpassen müssen.
Inhalt Japans Blasenökonomie und deren Platzen Die japanischen Banken in der Krise Das Krisenmanagement der Bank von Japan und der Regierung Die Klein- und Mittelunternehmen im Niedrigzinsumfeld Die Entwicklung der Ertrags- und Kostenstrukturen der Banken Neue Ertragsquellen Perspektiven für die japanischen Banken

Der AutorProf. Dr. Gunther Schnabl hat den Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Leipzig inne und leitet dort das Institut für Wirtschaftspolitik. Er ist Experte für Geldpolitik und die japanische Volkswirtschaft. Vor seiner Berufung an die Universität Leipzig war er als Advisor bei der Europäischen Zentralbank tätig.

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