Zwischen Fremdbestimmung und Autonomie

Neue Impulse zur Gehörlosengeschichte in Deutschland, Österreich und der Schweiz
 
 
transcript Verlag
  • 1. Auflage
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  • erschienen im Mai 2019
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 426 Seiten
978-3-8376-4716-7 (ISBN)
 
Im deutschsprachigen Raum steckt die Erforschung der Geschichte gehörloser Menschen als marginalisierte, sprachlich-kulturelle Minderheit noch in den Anfängen. Dieser Band bietet einen innovativen Blick auf Deutschland, Österreich und die Schweiz seit dem 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Unter Einbeziehung der Sichtweisen gebärdensprachlich gehörloser Menschen behandeln die Beiträge Bildungschancen und -methoden, Menschenrechte, Erfahrungen der Unterdrückung und Autonomie sowie die Selbstorganisation in verschiedenen politischen Systemen. Damit wird ein Grundstein gelegt für eine Gehörlosengeschichte im deutschsprachigen Raum, die sich ihrer vielfältigen transnationalen Wurzeln und Einflüsse bewusst ist.
  • Deutsch
  • Bielefeld
  • |
  • Deutschland
transcript
  • Für Beruf und Forschung
Dispersionsbindung, 5 SW-Abbildungen, 6 Farbabbildungen
  • Höhe: 226 mm
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  • Breite: 146 mm
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  • Dicke: 32 mm
  • 663 gr
978-3-8376-4716-7 (9783837647167)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Marion Schmidt promovierte 2016 am Institute for the History of Medicine der Johns Hopkins University, USA. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin in Göttingen. In ihrer Forschung untersucht sie die Wahrnehmung von Behinderung und Minderheiten in den Bio- und Psychowissenschaften, insbesondere die Entwicklung von minderheitsspezifischen Dienstleistungen. Sie setzt sich außerdem für eine stärkere Verankerung und Vernetzung der Gehörlosengeschichte und Disability Studies in Europa ein.
Anja Werner (geb. Becker) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie erforscht die Geschichte von Minderheiten aus transnationalen Perspektiven, insbesondere von gebärdensprachlich gehörlosen und afrikastämmigen Menschen. Für ihre Recherchen zur Geschichte von Taubheit erhielt sie verschiedene Forschungsstipendien, u.a. vom Deutschen Historischen Institut in Washington D.C. und vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin.

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