Verbrechen

Stories
 
 
Piper (Verlag)
  • erschienen im September 2010
 
  • Buch
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  • Softcover
  • |
  • 208 Seiten
978-3-492-25966-8 (ISBN)
 
Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er - lakonisch wie ein Raymond Carver und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht.
  • Deutsch
  • Munchen
  • |
  • Deutschland
  • Höhe: 185 mm
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  • Breite: 122 mm
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  • Dicke: 20 mm
  • 195 gr
978-3-492-25966-8 (9783492259668)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Der SPIEGEL nannte ihn einen »großartigen Erzähler«, die NEW YORK TIMES einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der INDEPENDENT verglich ihn mit Kafka und Kleist, der DAILY TELEGRAPH schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Ferdinand von Schirachs Erzählungsbände »Verbrechen« und »Schuld« und seine Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern, die bisher in mehr als 40 Ländern erschienen sind. Sein erstes Theaterstück »Terror« wurde parallel am Deutschen Theater Berlin und am Schauspiel Frankfurt uraufgeführt. Schirach wurde mit mehreren - auch internationalen - Literaturpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kleist-Preis. Seinen Erfolg erklärt die französische LIBÉRATION so: »Schirachs Meisterleistung ist, uns zu zeigen, dass - egal wie monströs dessen Taten zunächst scheinen mögen - ein Mensch doch immer ein Mensch ist.« Ferdinand von Schirach lebt in Berlin.
»Seine kühlen, klaren Texte wirkten wie mit dem Meissel gehauen. Trotzdem berührten sie stärker als alles, was auf Rührung aus war. Seine Geschichten waren nur wenige Seiten lang. Trotzdem erzählten sie mehr über Leben und Tod als manch weitschweifender Roman der deutschen Gegenwartsliteratur.«, NZZ Folio, 03.02.2014
 
»Diese Geschichten sind deswegen so ergreifend, weil der Erzähler kontrolliert jegliches Pathos vermeidet. Seine kühle Prosa ist die literarische Entdeckung des Jahres.«, Abendzeitung, 24.12.2009
 
»Wer einem Nichtjuristen die Welt und das Wirken eines Strafverteidiger näher bringen will, dem sei unbedingt Ferdinand von Schirachs Verbrechen ans Herz gelegt. Nicht nur wegen der klaren, präzisen, schönen Sprache, mit der er seine Geschichten komponiert. Sondern auch, weil man nur selten eine literarisch so gekonnte Auseinandersetzung mit dem Schuldprinzip des deutschen Strafrechts findet. Schirach ist ein außergewöhnliches Buch gelungen, für Juristen und Nichtjusristen gleichermaßen.«, Financial Times Deutschland, 15.12.2009
 
»Ein erfolgreicher Berliner Strafverteidiger erweist sich als bestürzend scharfsichtiger Erzähler, der in schlaglichtartigen Geschichten zeigt, wie sich die Parallelwelt des Verbrechens in der bürgerlichen Welt einnistet.«, Literarische Welt, 05.12.2009
 
»Ein Anwalt erzählt, wie das Leben so spielt - messerscharf und zärtlich zugleich. Von dem Mann möchte man sich sofort verteidigen lassen.«, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 29.11.2009
 
»Man staunt über sein Vermögen, in nur vier, fünf kurzen Sätzen eine Stimmung, ein Gefühl für eine Atmosphäre, ein Gesicht, einen Charakter entstehen zu lassen (..) eine echte Meisterleistung. Dies hier ist eine besonders dringliche Leseaufforderung!«, Falter (A), 26.11.2009
 
»Eines ist den Geschichten allen gemein: Sie erzählen von menschlichen Dramen und geben den Blick frei in seelische Abgründe. Schirach ist nicht nur ein erfolgreicher Strafverteidiger, er erweist sich auch als begnadeter Erzähler(...) Das reale Leben hält mehr Tragödien bereit, als Krimiautoren erfinden könnten. Sehr lesenswert.«, Buchmarkt, 03.11.2009
 
»Jede einzelne Geschichte beweist, dass die Wirklichkeit viel bizzarer sein kann, als die abseitigste Fantasie eines Krimi-Autors. Schirach erzählt ganz nüchtern und undramatisch, was eben deshalb seine Wirkung nicht verfehlt.«, Der Standard (A), 31.10.2009
 
»Was an diesem Buch in Bann schlägt, ist die Formvollendetheit, die reine Sprachästhetik. Schirach schreibt nicht über das Verbrechen, er formt das Verbrechen zu Literatur. Er überwindet nicht schreibend das Chaos, sondern erhebt es zu einem ästhetischen Phänomen. Das ist faszinierend und beunruhigend zugleich.«, taz, 31.10.2009
 
»Schirachs Texte sind nicht genuin komisch, es sind eher kleine komische Funken, die vor dem meist rabenschwarzen Hintergrund manchmal trivialer, manchmal tragischer Verbrechen um so heller leuchten.«, Titanic, 10.10.2009
 
»Was sind das für Geschichten? Warum fesseln sie? Weil sich hinter der Sachlichkeit Parteinahme
verbirgt, die keine politische Korrektheit kennt. Von Schirachs Moral ist eigenwillig. Eigensinnig.
Ruhig: aber äußerst störrisch. Seine Texte verschließen ein Rätsel in sich. Was ist Schuld?«, WAZ, 10.10.2009
 
»Um die Vielschichtigkeit einer Tat geht es ihm. Sie beschreibt er nüchtern, wortkarg und immer so, dass der Leser am Ende Verständnis, fast Mitleid mit dem Täter hat.«, Literarische Welt
 
»>Verbrechen< ist das gemeinste, hinterhältigste und tollste Buch, das ich seit Langem gelesen haben. Es schleicht sich an (...). Aber dann haut einen jedes einzelne Kapitel aus den Schuhen.«, WDR 2
 
Wunderbar, fesselnd von der ersten Seite an und ohne jeden falschen Ton., Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

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