Liminale Lyrik

Freirhythmische Hymnen von Klopstock bis zur Gegenwart
 
 
J.B. Metzler (Verlag)
  • erscheint ca. im Januar 2020
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • VI, 462 Seiten
978-3-476-04645-1 (ISBN)
 

Hymnische Dichtung gehört zu den ältesten Formen poetischen Ausdrucks. Götter werden angefleht, Helden besungen, die Schönheit gepriesen. Die Texte gestalten zu diesem Zweck ein Sprechen an den Grenzen des Menschen: Sie behaupten, das Äußerste zum Ausdruck zu bringen, was ein Mensch erfahren kann, in anthropologischer, sozialer, formaler, poetologischer und kommunikativer Hinsicht. Hymnische Dichtung ist daher liminale Lyrik. - Die Traditionslinie beginnt in der deutschen Literatur im 18. Jahrhundert bei Klopstock, Goethe, Novalis und Hölderlin. Im 19. Jahrhundert umfasst sie etwa Heine, Platen und Nietzsche; im 20. Jahrhundert wird sie u.a. von George, Rilke, Lasker-Schüler, Celan oder Bachmann fortgeführt. Die vorliegende Arbeit beschreibt diese Geschichte hymnischer Dichtung in der deutschen Literatur erstmals ebenso historisch umfassend wie systematisch präzise.

1. Aufl. 2018
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
J.B. Metzler, Part of Springer Nature - Springer-Verlag GmbH
  • geheftet
  • |
  • Gewebe-Einband
  • 1 s/w Abbildung
  • |
  • 1 schwarz-weiße Abbildungen, Bibliographie
  • Höhe: 241 mm
  • |
  • Breite: 161 mm
  • |
  • Dicke: 32 mm
  • 833 gr
978-3-476-04645-1 (9783476046451)
10.1007/978-3-476-04646-8
weitere Ausgaben werden ermittelt

Erik Schilling ist Privatdozent für Neuere deutsche Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaft an der LMU München.

Liminalitäten hymnischer Dichtung.- Vor- und Parallelgeschichten.- Freirhythmische Hymnen ab 1750.- Freirhythmische Hymnen ab 1850.- Freirhythmische Hymnen ab 1950.- Eine kurze Geschichte hymnischer Dichtung.- Literaturverzeichnis.- Register


Sofort lieferbar

74,99 €
inkl. 7% MwSt.
in den Warenkorb