Heimat

Geschichte eines Missverständnisses
 
 
wbg Academic in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) (Verlag)
  • erschienen im April 2019
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 272 Seiten
978-3-534-27073-6 (ISBN)
 
Was ist Heimat? Die Antworten sind vielfältig, denn längst ist Heimat zum politischen Kampfbegriff geworden. Die einen verbinden damit das Bewahren deutscher Kultur und Identität, die anderen setzen der vermeintlich überholten Idee neue Werte wie Weltoffenheit, Dynamik und Diversität entgegen. Der Band bietet einen innovativen Überblick über die Kultur- und Debattengeschichte des Heimatbegriffs seit dem 17. Jh. Die meist missverstandene Bewertung der Romantik von Heimat wird ebenso behandelt wie die Propaganda in der Kolonialzeit, im Ersten Weltkrieg und im Nationalsozialismus. Ein systematischer Teil beleuchtet im Kontext von Heimat umstrittene Begriffe wie Kitsch oder Nostalgie. Damit leistet der Band einen wichtigen Beitrag zur Versachlichung einer ideologisch stark aufgeladenen Debatte und hilft, die oft zu Schlagworten verkürzten Argumente besser zu verstehen.


  • Deutsch
  • Darmstadt
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  • Deutschland
  • mit Schutzumschlag (bedruckt)
  • Höhe: 221 mm
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  • Breite: 154 mm
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  • Dicke: 27 mm
  • 473 gr
978-3-534-27073-6 (9783534270736)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Susanne Scharnowski studierte Germanistik und Anglistik. Promotion in Neuerer deutscher Literatur mit einer Arbeit über Clemens Brentano an der FU Berlin. DAAD-Lektorin für deutsche Sprache, Kultur und Literatur an den Universitäten von Cambridge, Melbourne und Taipeh. Seit 2003 ist Susanne Scharnowski an der FU Berlin als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig und koordiniert das Studienprogramm für internationale Gaststudierende mit eigenen Lehrveranstaltungen zur deutschen Kulturgeschichte. Veröffentlichungen zu Literatur und Ökologie, Heimat und Literatur sowie zur Literatur des 18. bis 21. Jh.


»Scharnowskis Argumentation folgt man gerne - zumal sie bei aller Wissenschaftlichkeit ausnehmend gut zu lesen ist.« Deutschlandfunk Kultur
»Susanne Scharnowski ist mit ihrem aufschlussreichen Buch [...] ein wichtiger Debattenbeitrag gelungen, der von allen politisch und kulturwissenschaftlich Interessierten verdient gelesen zu werden.« lehrerbibliothek.de

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