Die gestohlene Stadt

Historischer Tatsachenroman
 
 
tredition (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 30. April 2020
 
  • Buch
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  • Hardcover
  • |
  • 220 Seiten
978-3-7497-5221-8 (ISBN)
 
Dieser investigative Roman fesselt durch eine Reise in die Zeit der ausgehenden Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus, der Stunde Null und Nachkrieg in der niederrheinischen Stadt Uerdingen, die um Ihre kommunale Eigenständigkeit und Identität kämpft. Anhand von belegbaren Quellen werden die tatsächlichen Begebenheiten um die Entstehung, geplante Umsetzung und widerrechtliche Auflösung einer bis heute in Deutschland einmaligen, durch Gesetz geschützten "Dachgemeinschaft" der zwei divergenten rheinischen Städte Krefeld und Uerdingen erzählt. Die Protagonisten sind wahre Personen ihrer Zeit. Der Zweckverband als Stadt "Krefeld-Uerdingen am Rhein" ist bis heute im deutschen Kommunalverwaltungsrecht einzigartig und phänomenal. Eine ähnliche Konstellation gab es selbst im europäischen Staatenrecht wohl nur einmal im sog. österreichisch-ungarischen Ausgleich. Gleichzeitig wurde das demokratische und fortschrittliche Konstrukt aber von Krefelder Macht-Politikern offen und verdeckt bekämpft. Zur Durchsetzung ihrer Ziele kamen Ihnen die zentralistische Kommunalpolitik des III. Reiches und die Kriegsverwaltung sehr zupass... . Nur durch Vertragsbruch und Rechtsbeugung im Nationalsozialismus gibt es namentlich die "Stadt Krefeld" in heutiger Form. In der Nachkriegszeit ist das geschehene Unrecht nicht wieder korrigiert worden. In diesem Roman wird die dunkle Wahrheit der Entstehungsgeschichte der Stadt Krefeld aufgedeckt und ungeschönt ans Tageslicht befördert. Im fünften Band der Geschichts-Enzyklopädie "Krefeld. Die Geschichte der Stadt" umfasst das Thema kaum 15 von 800 Seiten . Offiziell wird die Geschichte verbrämt dargestellt. Die unbekannte Wahrheit ist: Uerdingen wurde vertraglich nie nach Krefeld eingemeindet! Der Roman greift damit ein unbequemes, totgeschwiegenes Kapitel der niederrheinischen Stadt Krefeld auf, das aus heutiger Sicht ein Politikum darstellt. Bei diesem Buch kommen geschichtsinteressierte Leser sowie Romanliebhaber gleichsam auf ihre Kosten.
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  • Deutsch
  • Fadenheftung
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  • Gewebe-Einband
  • Höhe: 217 mm
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  • Breite: 158 mm
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  • Dicke: 25 mm
  • 459 gr
978-3-7497-5221-8 (9783749752218)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Der Roman "Die gestohlene Stadt" ist ein Gemeinschaftswerk des Autoren -Teams Sarah Rubal und Jürgen Matz.
Sarah Rubal, geboren 1984, wohnhaft bei Frankfurt, ist eine erfolgreiche Schriftstellerin und Historikerin. In den letzten Jahren brachte sie einige historische Romane und Krimis heraus. Ihr Credo: Geschichte in spannender Form nahe bringen. Dies ist Ihr zum Beispiel mit ihrem zweiteiligen Roman "Der Ruf der Schildkröte" ( Brennende Ufer und Trommeln am Fluss) sowie "Die letzte Reise des Häuptlings", spielend im Nordamerika des 18. und 19. Jahrhunderts, in packender Weise gelungen. Mit dem vorliegenden Tatsachenroman geht sie erstmals in die Zeit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er spielt in der Epoche der endenden Weimarer Republik, der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, des Niedergangs und der Befreiung.
Sarah Rubal: "Für mich war die Arbeit an »Die gestohlene Stadt« eines der spannendsten Projekte der letzten Zeit
Jürgen Matz, geboren 1963, aus Uerdingen, ist Heimatforscher und Hobbyschreiber. Der überzeugte Gewerkschafter und langjährige Betriebsratsvorsitzende bei SIEMENS AG in Uerdingen, lieferte das regionale Wissen und viele Quellen für diesen Roman. Aufgrund der unrechtmäßigen Benutzung des Namens "Krefeld am Rhein" in 2017, als offizielles Signet der Stadt Krefeld, entschloss er sich das Buch herauszugeben. Die Erstveröffentlichung war zum achtzigsten Jahrestag der, durch die Nationalsozialisten unrechtmäßigen, Auflösung eines einzigartigen und progressiven Dachverbandes zweier Städte,- dem Stadtkreis Krefeld-Uerdingen am Rhein. Der Roman soll die Geschichte um die Entstehung der Stadt Krefeld in einem historischen Roman für zukünftige Generationen erhalten. In einem Roman, Geschichte spannend zu erleben, dies ist den beiden Autoren Jürgen Matz und Sarah Rubal mit ihrem bemerkenswertem Werk zweifellos gelungen. Und mehr: "Nach diesem Roman muss ein Teil der Geschichte Krefelds neu geschrieben werden." so Jürgen Matz.

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