Macht und Literatur bei Timuriden und Habsburgern

Politischer Übergang und kulturelle Blüte in den Selbstzeugnissen Baburs und Maximilians I.
 
 
Ergon - ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 6. März 2019
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 378 Seiten
978-3-95650-499-0 (ISBN)
 
christlichen Westen und dem islamischen Osten betont. Bei einem näheren Blick auf die Geschichte der beiden Kulturräume lässt sich jedoch eine sehr ähnliche Entwicklung ausmachen: Als Renaissance wird sowohl eine Phase im Heiligen Römischen Reich unter den Habsburgern als auch im Herrschaftsgebiet der Timuriden bezeichnet. Diese vermeintliche Ähnlichkeit bildet den Ausgangspunkt für eine Untersuchung der beiden Kulturräume in der Zeit um 900/1500. Damals lenkten die Herrscher Maximilian I. und Babur die Geschicke der beiden Dynastien. Ihre Selbstzeugnisse bilden die Grundlage für eine vergleichende Analyse. Die Fragen, die im Rahmen der Arbeit behandelt werden, lauten: Welche prägenden Ähnlichkeiten dieser Texte lassen sich ausmachen und woher rühren sie? Lassen sich Unterschiede feststellen, die Hinweise auf eine Auseinanderentwicklung der beiden Kulturräume geben? Die Analyse lässt zahlreiche Gemeinsamkeiten zutage treten. Es zeigt sich, dass der typologische Vergleich literarischer Texte dazu beitragen kann, aktuelle Entwicklungen, in denen die trennenden Elemente zwischen Westen und Osten stark betont werden, historisch präziser einzuordnen. Doch auch der herausgearbeitete Unterschied kann aufschlussreich sein: Er lässt sich als Vorzeichen auf die Auseinanderentwicklung beider Kulturräume im Bereich der Ambiguitätstoleranz deuten.
  • Deutsch
  • Deutschland
  • geheftet
  • |
  • Gewebe-Einband
  • Höhe: 246 mm
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  • Breite: 9 mm
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  • Dicke: 33 mm
  • 862 gr
978-3-95650-499-0 (9783956504990)
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