Die Stadt und die Anderen

Fremdheit in Selbstzeugnissen und Chroniken des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit
 
 
Böhlau Verlag
  • erschienen am 12. April 2021
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 317 Seiten
978-3-412-52105-9 (ISBN)
 

Städte waren und sind Orte der Begegnung mit Fremden. Wer oder was als ,fremd' angesehen wird, ist immer abhängig von der Definition des Eigenen. Die Konstruktion von Fremdheit dient damit auch der Sinnstiftung mit Blick auf die eigene Identität. Städtische Selbstzeugnisse und Chroniken des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit reflektieren diese Zusammenhänge in unterschiedlicher Weise. Gelegentlich erscheinen die Autoren als neugierig und offen, um sich das Fremde anzueignen, vielfach zeigen sie sich aber auch vorurteilsbehaftet und ablehnend, um die Abgrenzung zur Bildung und Schärfung der eigenen, der familiären oder einer gemeindlich-kollektiven Identität zu nutzen. In dieser Perspektive widmet sich der Band Texten aus Norddeutschland, Franken, Oberdeutschland, Italien und England sowie nicht zuletzt dem Werk des Kölner Ratsherrn und Chronisten Hermann Weinsberg (1518-1597), das als das umfangreichste städtische Selbstzeugnis des 16. Jahrhunderts gilt.

  • Deutsch
  • Weimar
  • |
  • Deutschland
  • Fadenheftung
  • |
  • Gewebe-Einband
mit ca. 21 Farbabb.
  • Höhe: 246 mm
  • |
  • Breite: 176 mm
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  • Dicke: 27 mm
  • 793 gr
978-3-412-52105-9 (9783412521059)
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