Gelobtes Land

Meine Jahre in Stalins Sowjetunion
 
 
Rowohlt (Verlag)
  • erschienen am 16. Januar 2012
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
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  • 496 Seiten
978-3-498-05791-6 (ISBN)
 
Berlin, im Sommer 1933: Der sechzehnjährige Wolfgang Ruge verlässt mit seinem zwei Jahre älteren Bruder das nationalsozialistische Deutschland. Ziel der beiden jungen Kommunisten ist das Land, auf das sich all ihre Hoffnungen richten - die Sowjetunion. In Moskau erwartet Ruge manches, was ihn begeistert, aber auch Ernüchterndes. Als die Wehrmacht in die Sowjetunion einmarschiert, wird er wegen seiner Herkunft zunächst verbannt und bald darauf ins Arbeitslager verbracht. Erst 1956, drei Jahre nach Stalins Tod, kann er nach Berlin zurückkehren.



«Gelobtes Land» ist einer der raren Zeitzeugenberichte eines deutschen Autors über den stalinistischen Terror und insbesondere über die von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommene Gruppe der sogenannten Arbeitsarmisten, die ohne einen auch nur formalen Straftatbestand während des Krieges zur Zwangsarbeit genötigt und interniert wurden. Ein Bericht, der die große Erzählung über den Gulag um eine bedeutende Perspektive bereichert.



«Wolfgang Ruge hat ein sehr persönliches, ehrliches und aufklärendes Buch geschrieben.»

Frankfurter Allgemeine Zeitung



«Eine epochale Familiengeschichte, wie nur das 20. Jahrhundert sie schreiben konnte.»

Die Zeit
Nachdruck
  • Deutsch
  • Deutschland
  • mit Schutzumschlag
24 S. s/w Tafeln
  • Höhe: 225 mm
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  • Breite: 154 mm
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  • Dicke: 43 mm
  • 750 gr
978-3-498-05791-6 (9783498057916)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Wolfgang Ruge (1917-2006)wurde von seinen Eltern schon als Kind im Sinne des Kommunismus erzogen. Sein Bruder wurde in der Sowjetunion verhaftet, sein ebenfalls emigrierter Vater an Nazi-Deutschland ausgeliefert. Ruge selbst verbrachte vier Jahre im stalinistischen Lager und elf in der Verbannung. Nach seiner Ausreise in die DDR arbeitete er bis 1982 als Professor im Fachbereich Weimarer Republik an der Akademie der Wissenschaften. Er galt als einer der bedeutendsten Historiker der DDR und ist der Vater von Eugen Ruge.

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