Die Hölle ist leer - die Teufel sind alle hier

Roman
 
 
S. Fischer (Verlag)
  • 2. Auflage
  • |
  • erschienen am 24. April 2019
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 368 Seiten
978-3-10-397213-9 (ISBN)
 
Der Übersetzer Emil Lanz lebt allein in einem Haus auf dem Lido von Venedig und beschließt, seinem eintönigen Leben ein Ende zu setzen. Auf der Suche nach einem guten Platz zum Sterben betrinkt er sich und schläft ein. Als er erwacht, beobachtet er einen Mord. Aber ist wirklich passiert, was er gesehen hat? Oder ist sein Selbstmordversuch doch gelungen, und er bewegt sich von nun an in einer anderen Dimension? Als einziger Zeuge des Mordes gerät Lanz jedoch in höchste Gefahr. Er, der eben noch sterben wollte, will nur noch überleben und sieht die Welt wie nie zuvor. Welche Rolle spielt die rätselhafte Fotografin Julia Ellis, welche das tote Flüchtlingsmädchen am Strand? Ist die Wirklichkeit tatsächlich nur das, was wir wahrnehmen? Lanz nimmt es mit einem übermächtigen Gegner auf - dem Unsichtbaren.
2. Auflage
  • Deutsch
  • Deutschland
  • Höhe: 196 mm
  • |
  • Breite: 128 mm
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  • Dicke: 33 mm
  • 399 gr
978-3-10-397213-9 (9783103972139)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Gerhard Roth, 1942 in Graz geboren, lebt als freier Schriftsteller in Wien und der Südsteiermark. Er veröffentlichte zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und Theaterstücke, darunter den 1991 abgeschlossenen siebenbändigen Zyklus >Die Archive des Schweigens<. Anschließend erschienen die Bände des >Orkus<-Zyklus: die Romane >Der See<, >Der Plan<, >Der Berg<, >Der Strom< und >Das Labyrinth<, die literarischen Essays über Wien >Die Stadt< sowie die beiden Erinnerungsbände >Das Alphabet der Zeit< und >Orkus<. Zuletzt erschien der Roman >Grundriss eines Rätsels<.

Literaturpreise (Auswahl):

Preis der »SWF-Bestenliste«,
Alfred-Döblin-Preis
Marie-Luise-Kaschnitz-Preis
Preis des Österreichischen Buchhandels
Bruno-Kreisky-Preis 2003
Großes Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Wien 2003
Jakob-Wassermann-Preis 2012
Jeanette-Schocken-Preis 2015
Jean-Paul-Preis 2015
Großer Österreichischer Staatspreis 2016
Hoffmann-von-Fallersleben-Preis 2016
Die Fixsterne, die Gerhard Roths Erzählkosmos erleuchten - sie strahlen auch in diesem Roman.
 
Wer Venedig gut kennt oder besser kennen lernen will, wird diesen besonderen Roman mit noch mehr Genuss lesen.
 
eine offene Abhandlung über Einsamkeit und Scham, Krankheit und Tod, zugleich aber auch heiter und ermutigend
 
So steht man selbst beim Lesen oft da: Staunend. [...] Und so hat man mit
diesem Roman nicht nur als Venedigkenner seinen Spaß.
 
eine intensive Beschäftigung damit, was uns Menschen im Innersten zusammenhält und zerstört.
 
Gerhard Roth ist wahrscheinlich der belesenste österreichische Autor.
 
Gerhard Roth hat mit seinem neuen Roman ein eigenständiges Erzählwerk geschaffen, das sich auf vielfältige Weise lesen lässt.
 
Wer sprachliche Eleganz zu schätzen weiß [.] wird an Gerhard Roths jüngstem Buch [.] seine Freude haben.

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