Der Ursula-Effekt

Kriminalroman. Die Montevideo-Romane (3)
 
 
Unionsverlag
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 12. Juli 2021
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 280 Seiten
978-3-293-00576-1 (ISBN)
 

Ganz so schlau, wie die feinen Herren Verbrecher sich fühlen, scheinen sie nicht zu sein - denn sie haben den Überfall auf einen Geldtransporter recht gründlich vermasselt. Ein Glücksfall für die resolute Ursula, die die ganze Chose kurzerhand übernommen hat und sich zusammen mit ihrem nervösen, zur Ohnmacht neigendem Kumpanen Germán die Beute unter den Nagel reißt. Nur sind ihr jetzt die um ihr Geld betrogenen Verbrecher auf den Fersen. Und die Polizei. Und eine Privatdetektivin. Und Ursulas Schwester.

Aber Ursula entpuppt sich als verflucht begabt, was kriminalistische Unternehmen angeht, und mit ein wenig Glauben an die Dummheit der anderen wird sie das Ding doch wohl schaukeln?

  • Deutsch
  • Zürich
  • |
  • Schweiz
  • Klappenbroschur
  • Höhe: 207 mm
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  • Breite: 122 mm
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  • Dicke: 27 mm
  • 370 gr
978-3-293-00576-1 (9783293005761)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Mercedes Rosende (*1958 in Montevideo, Uruguay) studierte Recht und Integrationspolitik. Neben ihrer schriftstellerischen Arbeit ist sie als Anwältin und Journalistin aktiv. Für ihre Romane und Erzählungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2005 erhielt sie den Premio Municipal de Narrativa für Demasiados Blues, 2008 den uruguayischen Nationalliteraturpreis für La Muerte Tendrá tus Ojos und 2014 den Código Negro für Falsche Ursula. 2019 wurde sie für ihren Roman Krokodilstränen mit dem LiBeraturpreis ausgezeichnet. Sie lebt in Montevideo.
»Ursula zum Dritten. Stete Selbstzweifel (diese Pfunde, dieser Über-Ich-Vater!) bekämpft sie tough mit Kriminalität. Wie schafft man es, den Räubern während eines Überfalls abgeluchste Geldsäcke vor Polizei und überlebenden Gangstern beiseite zu schaffen? Mit Frauenpower und Tupamaro-Kniffen!«
 
»Mit ganz eigener Erzählstimme, poetisch und beißend zugleich, führt uns Mercedes Rosende in ihr furioses Finale. Was für eine Entwicklung Ursula hinter sich hat - von der unsicheren, übergewichtigen Frau, die nicht einmal in den Spiegel schauen wollte, hin zur Marionettenspielerin, die alle Fäden in der Hand hält. Nicht nur ein würdiger, sondern ein triumphaler Abschluss der Trilogie.«
 
»Geradezu cineastisch erzählt Mercedes Rosende ihren Roman. Die Szenenwechsel, die Weitwinkel, die Nahaufnahmen, die Ausleuchtung ziehen einen mitten hinein in die Handlung. So ist denn auch die Stadt einer der Hauptdarsteller. Bedrohlich, dekadent, dystopisch beherrscht sie die Stimmung und den Rhythmus. Herzlich lädt Rosende uns ein, in ihren Roman einzutreten, doch ist man erst mal drinnen, ist es weder vertraut noch bequem, sondern so dreckig und komplex wie die Realität.«
 
»Es ist ein großes, auch literarisch lohnendes Vergnügen, mitzuerleben, wie die 48-jährige Heldin des Romans sich durch die ihr begegnenden Gefahren wandelt. Es besteht durchaus Hoffnung auf einen weiteren Roman um Ursula López, ihren Widersacher Antinucci und den dritten, immer präsenten Helden dieses Kriminalromans, die lebenspralle Stadt Montevideo mit ihren hellen und dunklen Seiten.«
 
»Ein Erzähler, der nicht nur erzählt, sondern auch wertet. Er teilt seine Einschätzungen mit dem Leser. Diese innere und äußere Sichtweise ergibt ein facettenreiches Bild. Der gewohnt bissige und sezierende Humor kommt dabei nicht zu kurz. Aber hat Ursula tatsächlich eine Chance, aus der Sache herauszukommen? Mit dem Geld? Es bleibt spannend bis zum Schluss.«
 
»Es geht in den Untergrund Montevideos, der Normalsterblichen kaum bekannt ist. Intrigen, Mord, Raubüberfälle, Korruption, Erpressung und Geheimnisse umgeben die Protagonistin und erwecken die finsteren Ecken der Stadt zum Leben. Ein rasanter Roman mit Bildern, die lange in Erinnerung bleiben.«
 
»Auch als alleinstehender Roman lässt sich das Buch, verfasst in Mercedes Rosendes einzigartigem Ton, bestens lesen. Wir kehren zurück zu Ursula und ihrem Unglück, ihren Sorgen, ihrer Intelligenz. Kaum einem Schurken oder einer Schurkin hat man den Erfolg je so sehr gewünscht wie ihr.«
 
»In Rosendes Romanen ist auch viel Poesie enthalten, einige Spritzer Esprit runden das Buch gekonnt ab. Das Buch enthält Szenen, die man so schnell nicht vergessen wird.«

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