Die Verschmutzung der Literatur

Zur historischen Semantik der ästhetischen Moderne im 'langen 19. Jahrhundert'
 
 
transcript Verlag
  • 1. Auflage
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  • erschienen im Juni 2019
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 455 Seiten
978-3-8376-4812-6 (ISBN)
 
Sauber, sittlich und vorbildlich sollte sie sein, die Schöne Literatur im 19. Jahrhundert. Um 1900 galt sie jedoch als massiv von 'Schmutz und Schund' bedroht - sowohl seitens des Naturalismus und der Avantgarde, wie auch von den massenhaft verbreiteten Kolportageromanen. Lars Rosenbaum zeichnet diese Konflikte und ihre Vorgeschichte im 'langen 19. Jahrhundert' erstmals systematisch nach. Er analysiert die Semantik des Schmutzes in ästhetischen und literarischen Diskursen, in der Reinlichkeitserziehung, in Theorie und Praxis der Hygiene und in der bürgerlichen Konversationskultur. So macht sein literaturgeschichtlicher Überblick die 'Verschmutzung' der literarischen Moderne verständlich und liefert zudem eine Geschichte populistischer Debatten um 1900 auf dem Feld der Literatur.
  • Deutsch
  • Bielefeld
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  • Deutschland
transcript
  • Für Beruf und Forschung
Klebebindung, 2 SW-Abbildungen
  • Höhe: 241 mm
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  • Breite: 159 mm
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  • Dicke: 34 mm
  • 797 gr
978-3-8376-4812-6 (9783837648126)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Lars Rosenbaum (Dr. phil.), geb. 1982, hat in Bielefeld Geschichte und Germanistik studiert und in Germanistik promoviert. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Sozialgeschichte der Literatur des »langen 19. Jahrhunderts« sowie Historische Semantik.

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