
Beziehungen in der Sozialen Arbeit lebendig gestalten
Rollenklärung, Selbstwirksamkeit, Selbstfürsorge
UTB (Verlag)
1. Auflage
Erschienen am 18. Mai 2026
Buch
Softcover
200 Seiten
978-3-8252-6594-6 (ISBN)
Beschreibung
Gelingende Beziehungen sind das Fundament Sozialer Arbeit - und zugleich Schlüssel zur Selbstfürsorge. Das vorliegende Fachbuch zeigt mit Fallbeispielen, Übungen, Methoden und theoretischen Rahmungen, wie Sozialarbeiter*innen Beziehungskompetenz entwickeln und Selbstwirksamkeit und Resilienz im Alltag stärken können.
Die Autor.innen denken die fachliche Beziehungsarbeit konsequent mit der Selbstfürsorge der Fachkräfte zusammen. Eine regelmäßige Klärung von fachlicher Rolle und Verantwortlichkeiten tragen wesentlich dazu bei, herausfordernde Beziehungssituationen zu bewältigen und dabei eine gute innere und äußere Balance zu halten. Die Stärkung von Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmung sind dabei handlungsleitende Bezugspunkte.
Das Buch vermittelt grundlegende fachliche Hintergründe, bleibt hier jedoch nicht stehen. Als Studien- und Praxisbuch ist es theoriegeleitet und zugleich praxisnah und handlungsorientiert. Es veranschaulicht Schlüsselsituationen und beschreibt wesentliche Prozesse der Beziehungsgestaltung. Durch den hohen Anteil an Praxisbezügen wird der Transfer in den Arbeitsalltag besonders gefördert. Fallbeispiele veranschaulichen die Wirksamkeit fachlicher Interventionen; Übungen setzen Impulse zur Selbstreflexion.
Verfügbar in drei Ausgabearten: Print, E-Book (PDF), Web-Book (Buch als Website).
Weitere Details
Sprache
Deutsch
Verlagsort
Stuttgart
Deutschland
Zielgruppe
Für höhere Schule und Studium
Maße
Höhe: 233 mm
Breite: 172 mm
Dicke: 17 mm
Gewicht
383 gr
ISBN-13
978-3-8252-6594-6 (9783825265946)
Schweitzer Klassifikation
Weitere Ausgaben
Andere Ausgaben

Gabi Rimmele | Christian Spatscheck
Beziehungen in der Sozialen Arbeit lebendig gestalten
Rollenklärung, Selbstwirksamkeit, Selbstfürsorge
E-Book
05/2026
1. Auflage
UTB
24,99 €
Als Download verfügbar
Personen
Autor*in
Gabi Rimmele ist Diplom-Sozialarbeiterin, Supervisorin (DGSv) und Coach mit über 30 Jahren Berufserfahrung in verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit. Seit 2012 betreibt sie das Berliner Tauschmobil, einen mobilen Schenkladen, und entwickelte ihr Konzept der Entrümpelungsberatung, das Menschen dabei unterstützt, materiellen und emotionalen Ballast loszulassen. Sie ist Autorin mehrerer Bücher, darunter "Tausche Chaos gegen Leichtigkeit" und "Mit Leichtigkeit zur Lebensfreude".
ISNI: 0000 0005 1503 397X GND: 1077263937
ISNI: 0000 0005 1503 397X GND: 1077263937
Hochschule Bremen
Prof. Dr. Christian Spatscheck ist Professor für Theorien und Methoden Sozialer Arbeit an der Hochschule Bremen.
ISNI: 0000 0000 7779 126X GND: 115888330
Prof. Dr. Christian Spatscheck ist Professor für Theorien und Methoden Sozialer Arbeit an der Hochschule Bremen.
ISNI: 0000 0000 7779 126X GND: 115888330
Inhalt
Einleitung 8
1 Die professionelle Beziehung verstehen 11
1.1 Rollenklärung 11
1.1.1 Was ist Soziale Arbeit? 11
1.1.2 Der strukturelle Rahmen 13
1.1.3 Zur Rolle von Beziehungen in der Sozialen Arbeit 17
1.1.4 Unterschiede zwischen privater und professioneller Beziehung 19
1.1.5 Beziehungsgestaltung als Selbstfürsorge 20
1.2 Professionelle Grundhaltung 22
1.2.1 Ethik Sozialer Arbeit 22
1.2.2 Subjektorientierung und Emanzipation 24
1.2.3 Parteilichkeit 26
1.3 Emotionale Kompetenz als Schlüsselkompetenz 32
1.3.1 Gefühle wahrnehmen, ausdrücken und regulieren 33
1.3.2 Nähe und Distanz 34
1.3.3 Übertragung und Gegenübertragung 35
1.3.4 Abgleich von Erwartungen 37
1.3.5 Die Bedeutung von Vertrauen 40
1.3.6 Professionelle Neugierde und Offenheit als fachliche Kompetenz 42
2 Arbeitsbeziehungen lebendig gestalten 45
2.1 Verantwortlichkeiten in der Beziehung klären 45
2.1.1 Auftragsklärung im sozialarbeiterischen Alltag 46
2.1.2 Vom Anlass zum Anliegen zum Auftrag 48
2.1.3 Verantwortlichkeit und Koproduktion von Hilfe 51
2.1.4 Folgen unklarer Verantwortlichkeiten 53
2.2 Beziehungen wertschätzend gestalten 55
2.2.1 Wertschätzende Grundhaltung in der professionellen Beziehung 55
2.2.2 Aufbau einer wertschätzenden professionellen Beziehung 56
2.2.3 Wohlwollender Umgang mit Konflikten 60
2.2.4 Fehlerfreundlichkeit 62
2.2.5 Das soziale Netz einbinden 63
2.2.6 Praktische Umsetzung am Beispiel der Elternarbeit 68
2.3 Gefühlswahrnehmung und -regulierung unterstützen 75
2.3.1 Auswirkungen von Unter- und Überregulation im Hilfekontext 76
2.3.2 Unterstützung der Emotionsregulierung - ein Arbeitsmodell 78
2.3.3 Die Akzeptanz unangenehmer Gefühle methodisch begleiten 85
2.3.4 Fachliche Strategien in Konfliktsituationen in der Hilfebeziehung 89
2.4 Macht und Ohnmacht im Hilfekontext 94
2.4.1 Formen von Macht im Hilfekontext 95
2.4.2 Ohnmachtserfahrung in den Strukturen der Wohlfahrtspflege 96
2.4.3 Das Autonomie-Paradox im Hilfesystem 98
2.4.4 Machtmissbrauch und Manipulation in der helfenden Beziehung 101
2.4.5 Die Wirkung von verdeckten oder geklärten Machtverhältnissen 109
2.4.6 Sozialarbeiterische Interventionen bei manipulierendem Verhalten 112
2.4.7 Umgang mit Regelverstößen, Aggression und Gewalt 121
2.5 Leichtigkeit durch Humor und Akzeptanz 127
2.5.1 Humor in der professionellen Beziehung 127
2.5.2 Die Kunst der Überraschung 133
2.5.3 Akzeptanz der eigenen Machtlosigkeit 138
2.6 Abschiede aktiv gestalten 142
2.6.1 Warum Abschiednehmen wichtig ist 142
2.6.2 Die Zeitdimension bei Abschieden im Hilfekontext 144
2.6.3 Abschiede emotional begleiten 144
2.6.4 Abschiede selbst innerlich und nach außen vollziehen 148
2.6.5 Das Erreichte würdigen und Übergänge gestalten 150
3 Förderliche Rahmenbedingungen schaffen 152
3.1 Das Team als unterstützende Ressource 152
3.1.1 Institutioneller Rahmen für professionelle Beziehungsgestaltung 152
3.1.2 Kollegiale und fehlerfreundliche Teamkultur 153
3.1.3 Selbsterfahrung und (Selbst-)Reflexion im Team 159
3.1.4 Teamorganisation und Zusammenarbeit 162
3.1.5 Policy Practice und Sozialarbeitspolitik im Teamkontext 163
3.1.6 Selbstfürsorge als Teamaufgabe 166
3.2 Stärkung durch eine teamorientierte Leitung 168
3.2.1 Rolle der Leitung 168
3.2.2 Teamorientierter Leitungsstil 169
3.2.3 Klare Arbeitsstrukturen und Zuständigkeiten 176
3.2.4 Steuerung, Vernetzung und Policy Practice 177
3.3 Basis und Rückhalt durch den Träger 180
3.3.1 Partizipative Organisationskultur 180
3.3.2 Strukturelle und personelle Ressourcen bereitstellen 183
3.3.3 Fürsorgepflicht 186
3.3.4 Steuerung, Vernetzung und Policy Practice 189
4 Schlussbemerkung 193
Literatur 194