Mittelbare Drittwirkungen und subjektive Reichweite der Schiedsvereinbarung

 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 27. Mai 2020
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 293 Seiten
978-3-428-15908-6 (ISBN)
 

Lassen sich Dritte an eine Schiedsvereinbarung binden? Die subjektive Reichweite von Schiedsvereinbarungen bildet nicht erst seit der Dow-Chemical-Entscheidung den Gegenstand vertiefter Diskussionen. Ungeachtet der praktischen Dimension dieser Frage, fehlt es neben sachrechtlichen Regelungen insbesondere an maßgeblichen Kollisionsnormen zur Bestimmung des hierfür maßgeblichen Rechts. Im Kern der Untersuchung steht die Frage, nach welchen Rechtsregeln die Bindung Dritter an eine Schiedsvereinbarung zu bemessen ist und welche Kollisionsnormen in grenzüberschreitenden Fallkonstellationen diesbezüglich zur Anwendung zu bringen sind. Dabei hat sich gezeigt, dass sich die prozessuale Drittbindung auf Rechtsinstitute des materiellen Rechts stützen lässt und sich die kollisionsrechtlichen Interessen ausschließlich im Wege verschiedener Sonderanknüpfungen verwirklichen lassen. Diese Erkenntnisse ließen sich schließlich in ein praktisch handzuhabendes Prüfungsschema übersetzen

  • Dissertationsschrift
  • |
  • 2019
  • |
  • Universität Tübingen
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • Höhe: 233 mm
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  • Breite: 160 mm
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  • Dicke: 20 mm
  • 448 gr
978-3-428-15908-6 (9783428159086)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Philip-René Retzbach studierte Rechtswissenschaften an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Im Anschluss an das erste Staatsexamen promovierte er dort im Jahr 2019 unter Betreuung von Professor Dr. Martin Gebauer, an dessen Lehrstuhl er promotionsbegleitend als akademischer Mitarbeiter tätig gewesen ist. Seit 2018 ist Philip-René Retzbach Rechtsreferendar im Bezirk des OLG Stuttgart


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