Indirekte Referenz - Pragmatischer Realismus und Medientheorie

Soziologische Übersetzungen III
 
 
transcript (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen im September 2021
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 342 Seiten
978-3-8376-4354-1 (ISBN)
 
Wenn Übersetzungszwänge zwischen sozialen Sinnhorizonten den Kardinaleffekt sozialer Differenzierung bilden, kann eine entsprechende Soziologie multipler Differenzierung ihren eigenen Realitätsbezug, wie den jedes anderen Sinnzusammenhanges, nur als eine Art »indirekter Referenz« ausweisen.
Joachim Renns Analyse geht einen medientheoretischen Umweg: Sie konzentriert sich zunächst auf die Bedeutung verschiedener Kommunikationsmedien für die eigenlogische Formatierung möglicher Gegenstände der Bezugnahme und erst dann auf die Referenzansprüche der Soziologie selbst. Es zeigt sich: Diese pragmatistische Rekonstruktion einer medialen »Welt-Erschließung« wird - anders als der weit verbreitete Konstruktivismus - der realistischen Intuition einer Soziologie als empirischer Wissenschaft gerecht.
  • Deutsch
  • Bielefeld
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • Klebebindung
  • Höhe: 223 mm
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  • Breite: 147 mm
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  • Dicke: 25 mm
  • 536 gr
978-3-8376-4354-1 (9783837643541)
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Joachim Renn (Dr. phil.), geb. 1963, ist Professor für Theoriebildung mit dem Schwerpunkt »Soziale Kohäsion« am Institut für Soziologie der WWU Münster. Der Herausgeber der »Zeitschrift für theoretische Soziologie« und Autor mehrerer Bücher zu einer übersetzungstheoretischen Soziologie arbeitet an einer pragmatistisch inspirierten Gesellschaftstheorie sowie an der Entwicklung makroanalytischer Methoden der qualitativen Sozialforschung.

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