Das muss ich nicht tun!

Das Argument der Supererogation und die Grenzen der Pflicht
 
 
J.B. Metzler (Verlag)
  • erscheint ca. am 1. Januar 2022
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
978-3-662-63828-6 (ISBN)
 

Das Argument der Supererogation "Das tue ich nicht, weil es nicht Pflicht ist" hat wohl jeder schon einmal vorgebracht. Es dient der Abgrenzung von allzu anspruchsvollen moralischen Anforderungen. Es ist allerdings nicht immer überzeugend. Eine Nierenspende kann man mit dem Argument anstandslos verweigern. Es wirkt jedoch unanständig, wenn ein Freundschaftsdienst ausgeschlagen werden soll. Vielleicht gibt es gar keine Supererogationen? Das Buch zeigt gegen den Antisupererogationismus der angelsächsischen Supererogationsforschung, dass es rationale Gründe gibt, aus denen manche Handlungen trotz ihres moralischen Werts keine Pflicht sein sollten. Das Unanständigkeitsproblem wird durch die Unterscheidung von Ultraerogationen und Anstandserogationen als zwei Arten von Supererogationen gelöst.


1. Aufl. 2022
  • Deutsch
  • Heidelberg
  • |
  • Deutschland
Springer Berlin
  • Broschur/Paperback
  • |
  • Klebebindung
Bibliography
  • Höhe: 23.5 cm
  • |
  • Breite: 15.5 cm
978-3-662-63828-6 (9783662638286)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Marie-Luise Raters ist apl.Professorin für Ethik, Didaktik der Ethik, Ästhetik und Religionsphilosophie am Institut für Lebensgestaltung - Ethik - Religionskunde (LER) sowie am Institut für Philosophie an der Universität Potsdam.
Würden Sie etwas Unangenehmes oder Gefährliches tun, das sie nicht tun müssen, weil es gut für andere wäre? Mit dem Argument der Supererogation - "Das tue ich nicht, weil es nicht Pflicht ist" - lassen sich allzu anspruchsvolle moralische Anforderungen verweigern. Es ist allerdings nicht immer gleich überzeugend. Eine Nierenspende lässt sich z.B. anstandslos verweigern, ein Freundschaftsdienst aber nicht. Vielleicht gibt es gar keine Supererogationen? Das Buch zeigt unter Einbeziehung der aktuellen Forschung, dass es rationale Gründe gibt, aus denen manche Handlungen trotz ihres moralischen Werts keine Pflicht sein sollten.

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