Die Finanzverwaltung in Baden und Württemberg im Nationalsozialismus

 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 24. April 2019
 
  • Buch
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  • Softcover
  • |
  • 949 Seiten
978-3-17-035280-3 (ISBN)
 

Lange Zeit galt die Finanzverwaltung im Nationalsozialismus als Betätigungsfeld weitgehend unpolitischer Beamter, deren sachgerechtes Verwaltungshandeln ideologisch kaum kontaminiert war. Die Forschung hat diese Legende vom "sauberen" Amt inzwischen klar zurückgewiesen. Vor diesem Hintergrund untersucht Christoph Raichle die Finanzverwaltungen in Baden und Württemberg. Ausgehend von der Verwaltungskultur, die bereits vor 1933 auf die fiskalischen Interessen des Reiches ausgerichtet war, werden die Handlungsspielräume der Beamten vor Ort ausgelotet. Dabei zeichnen sich anhand vieler konkreter Beispiele die systematische Ausplünderung der Juden durch Sondersteuern und die Verwertung ihrer Vermögen im Rahmen der Deportationen ab.

Mit 46 Abbildungen
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
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  • Studierende und Lehrende der Neueren Geschichte sowie Historiker des Nationalsozialismus und der südwestdeutschen Landesgeschichte
  • Pappband
  • Höhe: 235 mm
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  • Breite: 156 mm
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  • Dicke: 57 mm
  • 1380 gr
978-3-17-035280-3 (9783170352803)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Dr. Christoph Raichle ist Projektmitarbeiter im Drittmittelprojekt "Die Geschichte der Landesministerien in Baden und Württemberg" an der Universität Stuttgart


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