Kolonialität und Geschlecht im 20. Jahrhundert

Eine Geschichte der weißen Schweiz
 
 
transcript Verlag
  • 1. Auflage
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  • erschienen im April 2019
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 370 Seiten
978-3-8376-4410-4 (ISBN)
 
Auf welche Weise ist Kolonialität an der Herausbildung von Geschlecht beteiligt? Diese Frage erörtert Patricia Purtschert am Beispiel der Schweiz im 20. Jahrhundert. Dabei wird der Blick auf zwei Figuren gerichtet, die zentral sind für die Herstellung der Schweizer Nation: die »Hausfrau« und der »Bergsteiger«. Die Studie zeichnet nach, wie die bürgerliche Hausfrau, die als Norm für die Schweizerin fungiert, in ständiger Abgrenzung von rassifizierten Anderen als weiße Vorsteherin einer zivilisierten und konsumorientierten Häuslichkeit entworfen wird. Im Unterschied dazu entsteht das Ideal des weißen Bergsteigers, das als Vorbild für den männlichen Schweizer Bürger dient, im kolonialen Wettstreit um die höchsten Gipfel der Welt. Koloniales Weiß-Machen erweist sich in dieser postkolonialen Analyse als grundlegendes Element einer zutiefst vergeschlechtlichten Nation.
  • Deutsch
  • Bielefeld
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  • Deutschland
transcript
  • Für Beruf und Forschung
Klebebindung, 10 SW-Abbildungen, 15 Farbabbildungen
  • Höhe: 226 mm
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  • Breite: 149 mm
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  • Dicke: 30 mm
  • 563 gr
978-3-8376-4410-4 (9783837644104)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Patricia Purtschert ist Philosophin und Kulturwissenschaftlerin sowie Co-Leiterin des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung an der Universität Bern. Sie interessiert sich für feministische Praktiken an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Aktivismus.
Besprochen in:
www.frauensolidaritaet.org, 6 (2019)

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