Vor der Revolution

Die Vereinigten Staaten und die Permanente Intervention in Iran, 1953-1975
 
 
Springer VS (Verlag)
  • erscheint ca. am 15. Juni 2021
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 690 Seiten
978-3-658-33887-9 (ISBN)
 
Dieses Open-Access-Buch setzt sich zum Ziel, eingebettet in historische Kontexte paralleler Kalter Kriege im globalen und regionalen Rahmen die historische Genese der amerikanisch-iranischen Sonderbeziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg und deren Transformation in den drei anschließenden Jahrzehnten zu analysieren. In der Geschichte der Staatenwelt nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es wohl kaum ein bilaterales Verhältnis, das eine ähnlich tiefgreifende Kehrtwende von engsten, zwischenzeitlich fast "besonderen" Beziehungen hin zu gegenseitiger Dämonisierung und unüberwindlich erscheinender Feindschaft erfahren hat, wie dasjenige zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Iran. Zentraler Bezugspunkt sind dabei die Entscheidungen und die strukturellen Zwänge, die zur engen Anlehnung der amerikanischen Politik an den Hof und die Person des Schahs führten, was die Entfremdung der oppositionellen Kräfte und die Entstehung des Feindbildes USA während der Revolutionsphase zur Folge hatte.

Der Autor

Roland Popp ist Politischer Berater/Analyst, wohnhaft in Zürich/Schweiz. Seine Themenschwerpunkte sind der gegenwärtige Nahe und Mittlere Osten und Fragen der internationalen Sicherheitspolitik. Er berät Unternehmen bezüglich politischer Risiken und ist häufiger Gast und Interviewpartner im Schweizer Fernsehen.

1. Aufl. 2021
  • Deutsch
  • Wiesbaden
  • |
  • Deutschland
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
  • Broschur/Paperback
  • |
  • Klebebindung
Bibliographie
  • Höhe: 210 mm
  • |
  • Breite: 148 mm
978-3-658-33887-9 (9783658338879)
10.1007/978-3-658-33888-6
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. Roland Poppist Sicherheitsexperte und Politischer Analyst, wohnhaft in Zürich/Schweiz. Seine Themenschwerpunkte sind der gegenwärtige Nahe und Mittlere Osten und Fragen der internationalen Sicherheitspolitik. Er forscht an der Militärakademie/MILAK an der ETH Zürich über zukünftige Formen der Kriegführung.
Einleitung.- Globalismus und Intervention: Der Aufstieg der USA zur Vormacht in Iran, 1941-1953.- Permanente Intervention» in der Praxis: Iran als Klientelstaat der USA im Kalten Krieg, 1953-1960.- Intervention und Transformation: Die Hochphase des Reformismus in der Iranpolitik der Kennedy-Administration, 1961-1962.- Transformation und monarchische Prärogative: Der Niedergang des amerikanischen Reformismus, 1962-1963.- Souveränität und Reform: Vom Klientelstaat zum gleichrangigen Bündnispartner, 1963-1966.- Schlussbemerkung.
Dieses Open-Access-Buch setzt sich zum Ziel, eingebettet in historische Kontexte paralleler Kalter Kriege im globalen und regionalen Rahmen die historische Genese der amerikanisch-iranischen Sonderbeziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg und deren Transformation in den drei anschließenden Jahrzehnten zu analysieren. In der Geschichte der Staatenwelt nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es wohl kaum ein bilaterales Verhältnis, das eine ähnlich tiefgreifende Kehrtwende von engsten, zwischenzeitlich fast "besonderen" Beziehungen hin zu gegenseitiger Dämonisierung und unüberwindlich erscheinender Feindschaft erfahren hat, wie dasjenige zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Iran. Zentraler Bezugspunkt sind dabei die Entscheidungen und die strukturellen Zwänge, die zur engen Anlehnung der amerikanischen Politik an den Hof und die Person des Schahs führten, was die Entfremdung der oppositionellen Kräfte und die Entstehung des Feindbildes USA während der Revolutionsphase zur Folge hatte.

Der Autor

Roland Popp ist Politischer Berater/Analyst, wohnhaft in Zürich/Schweiz. Seine Themenschwerpunkte sind der gegenwärtige Nahe und Mittlere Osten und Fragen der internationalen Sicherheitspolitik. Er berät Unternehmen bezüglich politischer Risiken und ist häufiger Gast und Interviewpartner im Schweizer Fernsehen.

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