Das kann uns keiner nehmen

Roman
 
 
Hoffmann & Campe (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 5. Mai 2021
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 301 Seiten
978-3-455-00925-5 (ISBN)
 

Eine ganz und gar unwahrscheinliche Freundschaft, jede Menge Ärger und ein großes Abenteuer

Am Gipfel des Kilimandscharo: Hans, ein so zurückhaltender wie weltöener Hamburger, ist endlich da, wo er schon ein halbes Leben lang hinwollte. Hier, auf dem Dach von Afrika, will er endlich mit seiner Vergangenheit ins Reine kommen. Doch am Grunde des Kraters steht bereits ein Zelt, und in diesem Zelt hockt der Tscharli, ein Ur-Bayer - respektlos, ohne Benimm und mit unerträglichen Ansichten.

In der Nacht bricht ein Schneesturm herein und schweißt die beiden wider Willen zusammen. Es beginnt eine gemeinsame Reise, unglaublich rasant und authentisch erzählt, wie das nur Politycki kann, gespickt mit absurden und aberwitzigen Abenteuern. Als sich die beiden schließlich die Geschichte ihrer großen Liebe anvertrauen, erkennen sie, dass sie mit dem Leben noch eine Rechnung öen haben. Doch der Tod fährt in Afrika immer mit, und nur einer der beiden wird die Heimreise antreten.

Dieser grandiose Roman über zwei sehr gegensätzliche Weggefährten, jeder auf seine Weise von der Liebe gezeichnet, verhandelt zugleich ein großes gesellschaftspolitisches Thema: Wie findet zusammen, was nicht zusammen passt - auch über einen tiefen Graben hinweg.

  • Deutsch
  • Hamburg
  • |
  • Deutschland
  • Taschenbuch
  • Höhe: 190 mm
  • |
  • Breite: 124 mm
  • |
  • Dicke: 27 mm
  • 295 gr
978-3-455-00925-5 (9783455009255)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Matthias Politycki schreibt, seitdem er 16 ist und wurde schon mit seinem opulenten Romandebüt als "Formfex im Sprachfels" (Die Welt) gefeiert. Sein Werk besteht heute aus über 30 Büchern, darunter mehrere Romane, Erzähl- und Gedichtbände sowie vielbeachtete Sachbücher und Reisereportagen. Er gilt als großer Stilist und ist einer der vielseitigsten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur. Sein Weiberroman, eine Hommage an die siebziger und achtziger Jahre, ist eines der zentralen Werke der literarischen Postmoderne; als "einer der schönsten Schelmenromane unserer Zeit" (Radio Bremen) wurde seine Kreuzfahrtsatire In 180 Tagen um die Welt zum Bestseller. Sieben Jahre nach seinem als "wahrer Monolith" (Stern) gerühmten Roman Samarkand Samarkand erscheint 2020 ein neuer großer Roman, für den er um ein Haar in Afrika gestorben wäre. Gerettet hat ihn die Liebe einer Frau.
»Das ist ein Roman, der politische Stereotype ziemlich durcheinander wirbelt, dabei sehr vielschichtig ist, aber auch sehr unterhaltsam, immer wieder auch richtig witzig, also eine große Empfehlung für Afrikakenner und solche, die es werden wollen.«
 
»Besser kann hoch- und tiefsinnige Unterhaltungsliteratur nicht sein.«
 
»>Das kann uns keiner nehmen< - ein vieldeutiger Romantitel, gerade in diesen Zeiten.«
 
»Man sollte um- und anders denken, auch mit Witz und Ironie. Polityckis Roman bietet eine vielversprechende Anleitung dazu.«
 
»Sieben Jahre nach >Samarkand Samarkand< ist nun mit >Das kann uns keiner nehmen< ein neuer großer Roman erschienen, für den er um ein Haar in Afrika gestorben wäre.«
 
»Dass Polityckis Erzählung trotz aller Männergefühligkeit ein lesenswertes Stück Literatur ist, liegt auch daran, dass sein Antiheld mit dem schönen Namen Hans ein Symbol für eine Gesellschaft ist, die sich weigert, erwachsen zu werden, und diese Realitätsflucht zur Tugend erhebt.«
 
»Die Mehrgleisigkeit der Handlung, die meisterhaften dramaturgischen Brechungen und die schnelle Taktung des Buches machen >Das kann uns keiner nehmen< zu einem wirklichen Meisterwerk.«
 
»Ein packender Deutschland-Roman - erzählt vor einer afrikanischen Kulisse.«
 
»Für diese gewaltige Vielfalt an Themen, Eindrücken, an Landschaftsbeschreibungen braucht Politycki keine 300 Seiten. Dazu erzählt er in einem schnurrigen, klaren und hervorragend lesbaren Stil, der einen von Beginn an packt.«
 
»Matthias Politycki erzählt umstandslos und zügig, und das Gelingen von >Das kann uns keiner nehmen< hat seine Ursache vor allem in den Dialogen.«

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