Kunstfreiheit im Verfassungswandel

 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 19. Juli 2021
 
  • Buch
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  • Softcover
  • |
  • VI, 66 Seiten
978-3-16-160735-6 (ISBN)
 
Seit 100 Jahren ist die Kunstfreiheit in Deutschland verfassungsrechtlich gewährleistet. Wie hat sich das Grundrecht der Kunstfreiheit während dieser Zeitspanne entwickelt? Nachdem es sich in der Weimarer Republik noch nicht gegen eine repressive Strafrechtspraxis durchsetzen konnte, hat vor allem die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts das seit 1949 durch das Grundgesetz vorbehaltlos gewährleistete Grundrecht der Kunstfreiheit zu großer praktischer Wirksamkeit gebracht. Dieser Verfassungswandel wird am Beispiel der großen Prozesse um die Kunstfreiheit auch mit den Bildern der sie betreffenden Kunstwerke nachgezeichnet. In dem von Hanno Rauterberg beschriebenen "neuen Kulturkampf" mit den Bestrebungen einer Cancel Culture steht die Kunstfreiheit vor der neuen Herausforderung, einerseits das erreichte Freiheitsniveau zu bewahren und andererseits berechtigte Anliegen emanzipatorischer Identitätspolitiken aufzunehmen. Dies wird im zweiten Teil dieses Buches in einem Gespräch über Kunstfreiheit und Identitätspolitik kunstwissenschaftlich und verfassungsrechtlich vertieft.
1. Auflage 2021
  • Deutsch
  • Tübingen
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • Fadenheftung
  • Höhe: 228 mm
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  • Breite: 153 mm
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  • Dicke: 7 mm
  • 136 gr
978-3-16-160735-6 (9783161607356)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Geboren 1945; Professor für Öffentliches Recht an den Universitäten in Bochum, Marburg und Münster bis zu seiner Emeritierung 2013.

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