Migration erzählen

Studien zur »Chamisso-Literatur« deutsch-ungarischer Autorinnen der Gegenwart
 
 
V&R unipress
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 11. November 2019
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 257 Seiten
978-3-8471-1064-4 (ISBN)
 

Die vorgelegten kultur- und erzähltheoretischen Analysen - u.a. zu den Werken der Chamisso-Preisträgerinnen Terézia Mora, Zsuzsa Bánk, Ilma Rakusa und Zsuzsanna Gahse - machen Korrelationen zwischen migrationsbedingten Erfahrungen und ästhetischen Praktiken sichtbar. Sie gewähren nicht nur einen Einblick in die Verflechtung privater und kollektiver Zugehörigkeiten, sondern auch in Veränderungen der Erinnerungskultur in der Migrationsgesellschaft. Die Beiträge verbinden die Debatte um den postmigrantischen Diskurs mit dem Phänomen der »Osterweiterung« der deutschsprachigen Literatur und sollen dazu dienen, durch die neue Verhältnisbestimmung von Migration, Erinnerung und Literatur die wegweisende Relevanz der Ästhetik für eine kritische Erforschung postmigrantischer Gesellschaften aufzuzeigen.

The studies of the present volume offer cultural and narratological analysis of contemporary German-language fiction by women authors of Hungarian origin, like the Chamisso Prize winners Terézia Mora, Zsuzsa Bánk, Ilma Rakusa and Zsuzsanna Gahse. The volume also intends to provide an overview of theoretical approaches to the connection between literature, migration and German memory cultures, with special emphasis on the so called "eastern turn" in German literature.

1. Auflage
  • Deutsch
  • Höhe: 236 mm
  • |
  • Breite: 158 mm
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  • Dicke: 20 mm
  • 495 gr
978-3-8471-1064-4 (9783847110644)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. habil. Eszter Pabis studierte Germanistik und Anglistik in Debrecen, Ungarn, und arbeitete anschließend als Oberassistentin und Lehrstuhlleiterin an der Universität Debrecen. Zurzeit ist sie Humboldt-Fellow an der Universität Bielefeld.


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