Welch schöne Tiere wir sind

Roman
 
 
Piper (Verlag)
  • erschienen am 19. März 2019
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 334 Seiten
978-3-492-05926-8 (ISBN)
 

»Welch schöne Tiere wir sind« ist eine brillante Studie über Schuld und Gier. Fesselnd, dicht und abgründig - ein literarisches Meisterwerk.


Die Luft scheint stillzustehen an diesem heißen Sommertag auf der griechischen Insel Hydra. Dort verbringt Naomi die Ferien in der Residenz ihres Vaters, einem englischen Kunstsammler. Gemeinsam mit der jüngeren Sam entdeckt sie bei einem Küstenspaziergang etwas Ungeheuerliches: Ein bärtiger, ungepflegter Mann liegt auf den Steinen, ein Geflüchteter aus Syrien, Faoud. Für Naomi die perfekte Gelegenheit, es ihrem Vater heimzuzahlen - für seinen obszönen Reichtum, seine hohlen Allüren, seine unerträgliche neue Frau. Doch als sie Faoud dazu anstiftet, bei ihrem Vater einzubrechen, hat das fatale Folgen.
  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
  • Höhe: 211 mm
  • |
  • Breite: 136 mm
  • |
  • Dicke: 32 mm
  • 452 gr
978-3-492-05926-8 (9783492059268)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Lawrence Osborne, geboren 1958 in England, studierte in Cambridge und Harvard und lebte zehn Jahre lang in Paris, bevor er in Mexiko, Marokko und Thailand Reportagen für The New York Times Magazine, The New Yorker, Harper's Magazine und viele andere schrieb. Auf Deutsch erschien bisher sein Roman »Denen man vergibt«, der von der Presse hoch gelobt wurde.

»Große Gegenwartsliteratur aus einem Amerika, das exotisch und fremd wirkt und doch eine Wirklichkeit beschreibt, die sehr viel mehr Menschen dort leben, als es Filme, Romane und politische Debatten oft zu erkennen geben.«, Süddeutsche Zeitung, 22.06.2019

 
»Ein atmosphärisch dichtes, elegant-abgründiges Meisterwerk.«, Bolero, Jessica Leoni Hof, 13.06.2019

 
»Abgründig.«, Hörzu, 03.05.2019

 
»Ein Roman unserer Zeit.«, Münchner Merkur, 03.05.2019

 
»Der gewiefte Stilist Osborne - man vergleicht ihn mit Paul Bowles und Graham Greene - ... beschreibt die Rituale und Riten der Reichen, die sich (in Hydra) neben den Einheimischen tummeln. So intensiv und kenntnisreich, dass man beim Lesen nicht einmal Leonard Cohens Songs zur Untermalung abspielen muss.«, Die Welt, 11.04.2019

 
»Osbornes >Welch schöne Tiere wir sind< trifft ins Herz der aktuellen Debatte.«, Madame

 
»Das Besondere an Osbornes nomadischer Erzählkunst ist, dass er nicht so einfach in der britischen Gegenwartsliteratur eingeordnet werden kann. Sein Facettenreichtum enthält die große Sehnsucht von Scott Fitzgerald und den dekadenten Hedonismus von Charles Baudelaire. Am eindrucksvollsten von allen geht Osborne mit Oberfläche und Tiefe um, mit einer enormen Fertigkeit, so wie es nur die großen Schriftsteller können.«, Financial Times

 
»Sensationell und elegant geschrieben . ein meisterhaft und kluger psychologischer Thriller, der moralische Grauzonen durch verschiedene Perspektiven erklären lässt.«, BBC Culture

 
»Verblüffend gut .Osborne gilt als Erbe von Graham Greene. Mit Greene teilt er das Interesse für das, was man einen moralischen Thriller nennt.«, New York Times Book Review

 
»Das aktuelle Flüchtlingsdrama, die schmerzlich weit geöffnete Schere zwischen Arm und Reich: Osborne schaut auf diese brennenden Themen mit kühler Eleganz - gerade das nimmt gefangen.«, emotion, Andrea Huss, 01.07.2019

 
»Psychologisch genau und absolut spannend.«, karinhahnrezensionen.com, 23.06.2019

 
»Elegant und kultiviert.«, Landshuter Zeitung, 22.06.2019

 
»Lawrence Osborne holt die Geschichte von Odysseus und Nausikaa in die Gegenwart.«, Süddeutsche Zeitung, 17.06.2019

 
»eine perfekte, anspruchsvolle Sommerlektüre.«, Bolero, 13.06.2019

 
»Empfehlenswert.«, Madonna, 01.06.2019

 
»Osborne liest sich wie eine faszinierende Mischung aus Edward St. Aubyn und Patricia Highsmith - wer für diesen Sommer noch keine spannende, mediterrane Urlaubslektüre hat, sollte zugreifen, auch wenn er diesen nicht auf Hydra verbringt.«, in-muenchen.de, 21.05.2019

 
»Lawrence Osborne komponiert auch in diesem Roman mit einer sehr differenzierten Sprache . einen furiosen Krimi, der einen nicht mehr loslässt. . >Welch schöne Tiere wir sind< braucht den Vergleich mit der Meisterin der Spannungsliteratur, Patricia Highsmith, nicht zu scheuen.«, Freie Presse, 03.05.2019

 
»Das brisante Thema Migration greift Osborne aus einem völlig anderen Blickwinkel auf und rückt es, anscheinend locker und leicht, in ein düsteres Licht. Entlarvend, fintenreich.«, Kleine Zeitung, 28.04.2019

 
»Wie in den Alltagstragödien von Patricia Highsmith oder Georges Simeon genügen hier kleine Fehltritte oder ein unter günstigeren Umständen sogar folgenloses Laster, um Menschen in die Bredouille zu bringen. Zugleich unterläuft Osborne die Regeln der Eskalationsdramatik. Selbst angesichts härtester Schicksalsschläge bleibt das Handeln aller Beteiligten unvorhersehbar. Einladungen zur Empathie bekommt man hier kaum, wohl aber Einblicke in die abgründige Natur des Menschen.«, Kölner Stadtanzeiger, 04.04.2019

 
»Das Buch hat eine raffinierte psychologische Note.«, arttv.de, 20.03.2019

 
» >Welch schöne Tiere wir sind< ist ausgesprochen gut konturiert, spannend, abgründig und auch boshaft . Viel mehr als an politischen Gegebenheiten ist Osborne an den psychologischen Abgründen seiner Figuren gelegen. Diese beleuchtet er mit kühlem Blick und meisterhaft.«, literaturreich.blog, 18.03.2019

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