Die Epoche der Gewaltmigration

Flucht und Vertreibung im 20. und frühen 21. Jahrhundert
 
 
Vandenhoeck & Ruprecht (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erscheint ca. im Dezember 2020
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 272 Seiten
978-3-525-45199-1 (ISBN)
 

Gewaltmigration lässt sich im globalen Kontext als Signatur von Zeitgeschichte und Gegenwart beschreiben. Fluchtbewegungen, Vertreibungen und Deportationen sind zwar kein Spezifikum der Neuzeit, ebenso wenig wie Krieg, Staatszerfall und Bürgerkrieg als wesentliche Hintergründe. Allerdings stechen die Jahrzehnte seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs allein wegen der Vielzahl und des Umfangs der Gewaltmigrationen sowie der weitreichenden gesellschaftlichen Folgen hervor. Jochen Oltmer fragt nach wesentlichen Mustern des globalen Gewaltmigrationsgeschehens und untersucht zentrale Prozesse der Initiierung und Durchsetzung von räumlichen Bevölkerungsbewegungen durch Gewalt. Er führt Ansätze von Gewaltforschung und Migrationsforschung zur Erklärung des sozialen Phänomens Gewaltmigration zusammen und blickt auf Politik und Praxis der Aufnahme von Menschen, die vor Gewalt ausgewichen sind und andernorts um Schutz nachsuchen.

Aufl.
  • Deutsch
  • Göttingen
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  • Deutschland
  • Fadenheftung
  • |
  • Gewebe-Einband
mit einigen Abbildungen und Tabellen
  • Höhe: 205 mm
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  • Breite: 123 mm
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  • Dicke: 0 mm
  • 585 gr
978-3-525-45199-1 (9783525451991)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Prof. Dr. phil. habil. Jochen Oltmer, geb. 1965, ist apl. Professor für Migrationsgeschichte und Mitglied des Vorstands des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Er arbeitet zu deutschen, europäischen und globalen Migrationsverhältnisse in Vergangenheit und Gegenwart, leitet mehrere Forschungsprojekte und ist Mitglied zahlreicher Beiräte, insbesondere von Museen und Ausstellungsprojekten.

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