Wheels

Wheels
 
 
Edition Frey (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen im Februar 2018
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 228 Seiten
978-3-906803-54-8 (ISBN)
 
Als der junge Maler Olivier Mosset in den späten 1960er-Jahren in Paris sein erstes Motorrad kaufte - eine Harley Davidson aus Beständen der US-Armee -, begru¿ndete er eine Subkultur mit, welche in Europa noch gänzlich unbekannt war: den Motorradclub. Mossets Atelier an der Rue de Lappe war sowohl Entstehungsort radikaler Malerei - wie beispielsweise konzeptuell reduzierter schwarzer Kreise auf weissem Grund - als auch Treffpunkt und Werkstatt des ersten Motorradclubs marxistischer Prägung. Man sympathisierte mit der Studentenrevolte vom Mai '68. Das Buch WHEELS hält die Bedeutung von Motorrädern und Autos in Leben und Werk von Olivier Mosset fest; als Lebensgefu¿hl, Fortbewegungsmittel und schliesslich ab Mitte der 1990er-Jahre auch als skulpturales Readymade. Das Buch folgt der ku¿nstlerischen Laufbahn Mossets anhand des Wechselspiels von Vehikeln und Malerei; jedes von ihm eingesetzte Motorfahrzeug wird kurz beschrieben und biografisch eingeordnet. Ein Interview der Kritikerin Elisabeth Wetterwald mit Olivier Mosset und dem US-amerikanischen Ku¿nstler Vincent Szarek, der sein Handwerk beim Veredeln von Auto-Karosserien erlernt hat und wiederholt mit Mosset kooperierte, hat die Schnittstelle von Kunst und Motorrad zum Thema: Mossets Vehikel wurden sowohl im Museum als auch auf Motorradshows aus verschiedenen Perspektiven gezeigt. Der Kunsthistoriker Philip Ursprung analysiert in seinem Essay die Bedeutung von Technik, Kultur und Natur im Werk von Mosset, der in seinem Leben stets westwärts zog, vom Fusse des Jura u¿ber Paris nach New York und schliesslich, 1996, per Motorrad nach Tucson, Arizona.
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  • Broschur/Paperback
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  • Klebebindung
  • Höhe: 269 mm
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  • Breite: 203 mm
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  • Dicke: 25 mm
  • 1089 gr
978-3-906803-54-8 (9783906803548)
3906803546 (3906803546)
Olivier Mosset (geb. 1944 in Bern) ist einer der wichtigsten Exponenten postmoderner, geometrischer Malerei. 1965 zog er 21-jährig nach Paris, wo er einen radikalen Neuanfang der Malerei mitverantwortete. Fu¿r kurze Zeit war er Teil des Kollektivs BMPT (mit Daniel Buren, Michel Parmentier und Niele Toroni), zerstritt sich jedoch mit Buren, als er in einem Akt fru¿her Appropriation dessen Streifenbilder kopierte. Ab 1977 lebte Mosset in New York und beeinflusste eine ju¿ngere Generation von Ku¿nstlern wie etwa Sherrie Levine.

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