Bilder konsumieren

Inszenierungen 'exotischer' Körper in früher Bildreklame
 
 
Wilhelm Fink (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 13. August 2018
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 485 Seiten
978-3-7705-6324-1 (ISBN)
 
Im späten 19. Jahrhundert setzte die neu erfundene Bildreklame alles in Szene - Bilder bewarben Massenprodukte und erfuhren erstmals selbst massenhafte Verbreitung. Vor allem Bilder >exotischer< Körper, mit denen für Produkte wie Kaffee oder Kakao geworben wurde, dienten als visuelles Spektakel, das massenhaft konsumiert werden konnte. Dadurch verschob sich die Rezeption des >Anderen< grundlegend: Das >exotische< Produkt und der >fremde< Körper, mit dem es beworben wurde, verschmolzen zu immer noch wirksamen Stereotypen. In der Analyse von Inszenierungen >exotischer< Körper in früher Bildwerbung wird der Frage nachgegangen, wie exotistische Werbebilder um 1900 gefasst werden können. Kunsthistorische Traditionslinien der Imagination des >Exotischen< spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Frage nach der zeitgenössischen Rezeption der Bilder im Kontext einer radikalen Veränderung der Sehkultur im 19. Jahrhundert.
2018
  • Deutsch
  • Paderborn
  • |
  • Deutschland
Verlag Wilhelm Fink
  • Für Beruf und Forschung
  • mit Klappen
  • 248 s/w Photographien bzw. Rasterbilder, 27 Farbfotos bzw. farbige Rasterbilder
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  • 248 s/w Abbildungen, 27 farbige Abbildungen
  • Höhe: 236 mm
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  • Breite: 154 mm
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  • Dicke: 30 mm
  • 1076 gr
978-3-7705-6324-1 (9783770563241)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Miriam Oesterreich ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Mode & Ästhetik der TU Darmstadt.

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