Judith und Hamnet

Women's Prize for Fiction 2020
 
 
Piper (Verlag)
  • 5. Auflage
  • |
  • erschienen am 14. September 2020
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 416 Seiten
978-3-492-07036-2 (ISBN)
 
»Maggie O'Farrell ist eine absolute Ausnahmeerscheinung.« The Guardian

Agnes sieht ihn und weiß: Das wird er sein. Dabei ist der schmächtige Lateinlehrer aus Stratford-upon-Avon noch nicht einmal achtzehn. Egal, besser, sie küsst ihn schnell. Besser, sie erwartet ein Kind, bevor ihr einer die Heirat verbieten kann. Vierzehn Jahre später sind es drei Kinder geworden. Doch wie sollen sie auskommen, solange ihr Mann wer weiß was mit diesen Theaterstücken treibt? Er ist in London, als Agnes im Blick ihres Sohnes den Schwarzen Tod erkennt.

»Einer der berührendsten Romane, den ich seit Jahrzehnten gelesen habe.« Mariella Frostrup, BBC Radio 4
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Maggie O'Farrell, 1972 in Nordirland geboren und in Wales und Schottland aufgewachsen, zählt zu den wichtigsten irisch-britischen Autorinnen ihrer Generation. Für ihre bislang acht Romane wurde sie u.a. mit dem Somerset Maugham Award und dem Costa Book Award ausgezeichnet, ihr Memoir »Ich bin, ich bin, ich bin« stand monatelang auf Platz 1 der SUNDAY-TIMES-Bestsellerliste. Zusammen mit dem Schriftsteller William Sutcliffe und den drei gemeinsamen Kindern lebt sie heute in Edinburgh.
»Das alles ist so fern und in >Judith und Hamnet< so nah. So mitfühlend. Lesen macht nicht nur die Augen feucht, es verursacht körperlichen Schmerz, es macht Angst, es ist etwas faul...«
 
»William Shakespeare, das Subjekt zahlreicher Biografien und Mythen, bleibt hier in eine Nebenrolle verbannt, Maggie O'Farrell kehrt die Geschichtsschreibung um. Sie erzählt von Shakespeare aus dem Blickwinkel seiner Frau und Kinder, statt diese, wie es die Literaturwissenschaft meist tut, nur in Beziehung zu dem Schriftsteller zu sehen. Auch deshalb ist >Judith und Hamnet< ein brillanter Roman.«
 
»Tatsächlich ist über das frühe Leben von William Shakespeare nur wenig bekannt. (.) Diese Leerstellen hat die irisch-schottische Schriftstellerin Maggie O'Farrell in eine große Geschichte verwandelt und mit Agnes eine der stärksten und eigenwilligsten Frauenfiguren zum Leben erweckt, die ich kenne.«
 
»O'Farrell gelingt das Kunststück, die bekannte Geschichte poetisch-zärtlich neu zu erzählen, >alchemistisch< zu verwandeln, ohne die Reiznamen Shakespeare und Hamlet auch nur zu erwähnen.«
 
»Preiswürdig ist >Judith und Hamnet< auf jeden Fall und ein toller Lesetipp für alle, die gerne zusammen mit einer kundigen Autorin viele Schichten freilegend in die Tiefe der Menschheitsgeschichte bohren.«
 
»Die Aufmerksamkeit gilt über weite Strecken dem Alltag von Frauen in der späten Renaissance. Hier gelingt es Maggie O'Farrell die Prosa immer wieder in Stilleben einzufrieren, die für häusliche Tätigkeiten benötigte Zeit auf das Tempo vergangener Jahrhunderte zu verlangsamen - ohne ihre Leser zu langweilen.«
 
»Es gibt Bücher, die stoßen eine Tür auf und schubsen einen hinein in ein Jetzt, das so nah, so absolut erscheint wie der eigene Herzschlag. Jede Zeile hat bei Maggie O'Farrell etwas Pulsierendes, und zugleich spürt man in jedem Moment, wie fragil der Lebensstrom ist und dass jede Fülle plötzlich vorbei sein kann.«
 
»In diesem Roman wird der bedeutendste aller Dramatiker als Liebenden und als Vater neu entdeckt. O'Farrell erzählt von Shakespeare aus dem Blickwinkel seiner Frau und Kinder. Zum ersten Mal liest man die Geschichte seiner eigensinnigen, starken Frau: Agnes.«
 
»Was nach einer Handlung mit einer Menge Kitschpotenzial klingt, ist in Wahrheit ein kunstvoll gebauter Roman über Liebe und Trauer im Elisabethanischen Zeitalter. Und über eine faszinierende Frau.«
 
»Maggie O'Farrell gelingt es meisterlich, sich in die Gefühle von Agnes, einer Frau, die im 16. Jahrhundert lebte, hineinzuversetzen. Auch Shakespeare, der nie mit seinem Namen, sondern immer nur in seiner sozialen Funktion als Ehemann oder Vater bezeichnet wird, wirkt als Liebender und Vater glaubwürdig.«
 
»Eine zu Tränen rührende und doch tröstliche Geschichte über Liebe und Tod in Pandemie-Zeiten.«
 
»Ein super Roman!«
 
»Psychologisch nuanciert, extrem sinnlich.«
 
»Die Quellenlage zu William Shakespeares Leben ist denkbar schlecht, über seine Familie ist so gut wie nichts bekannt - Maggie O'Farrell schließt diese Lücke gleichermaßen mit wohlrecherchierten und fantasievollen Elementen.«
 
»Man ist verzaubert und berührt von diesem Roman, man glaubt, Shakespeare näher zu kommen, obwohl er mit Shakespeare im eigentlichen Sinne nur wenig zu tun hat, aber man ist fasziniert von der Geschichte einer Liebe, einer Selbstfindung, einer Selbstbehauptung der unterschiedlichsten Personen, die diesen Roman bevölkern.«
 
»Maggie O'Farrell hat jetzt einen wunderbaren Roman geschrieben, indem sie den größten Dramatiker aller Zeiten von einer besonderen Seite zeigt: als Liebenden und als Vater.«
 
»Maggie O'Farrell verbindet Trauer und Hoffnung zu einem anrührenden Roman über eine literarische Familie.«
 
»Ein meisterhafter Roman über die Familie des Literaturgenies«
 
»Maggie O´Farrell ist mit >Judith und Hamnet< ein Shakespeare-Roman gelungen, in dem der Barde nur eine Nebenrolle spielt und der dennoch einen neuen, bereichernden Blick auf ihn wirft. Und der auch ohne seinen berühmten Protagonisten funktionieren würde und mitreißend und intensiv von Trauer, Liebe, der Vertrautheit von Geschwistern und der Magie des Theaters und der Natur erzählt. Unbedingte Leseempfehlung!«
 
»Maggie O'Farrell ist so dicht dran an den historischen Figuren, als habe sie im 16. Jahrhundert schon einmal Mäuschen gespielt.«
 
»Dass es ein kunstvoll gebauter, kluger und ergreifender Roman über das Verhältnis von Leben und Literatur geworden ist, liegt am Können der Verfasserin.«
 
»Für diesen Roman hat die bereits mehrfach ausgezeichnete Maggie O'Farrell eigenen Angaben zufolge intensiv recherchiert (.). Wohl auch deswegen ist es ihr so gut gelungen, die elisabethanische Lebenswelt der Familie Shakespeare sinnlich erfahrbar zu machen.«
 
»Über William Shakespeares Leben ist wenig bekannt - Maggie O'Farrell füllt die Leerstelle mit einer berührenden Geschichte über Shakespeares Frau Agnes und die gemeinsamen, tatsächlich an der Pest erkrankten Zwillinge: >Judith und Hamnet<.«
 
»Maggie O'Farrells Erzählkunst ist absolut berauschend. Gleich ab dem ersten Satz erliegt man dieser mit allen Sinnen. Sich der Sogkraft von >Judith und Hamnet< zu entziehen, ist schier unmöglich. Man liest den vorliegenden Roman mit glänzenden Augen, zugleich einem schweren wie auch leichten Herzen. Solch eine Lektüre bleibt einem noch lange in schönster Erinnerung.«
 
»Die irisch-britische Schriftstellerin Maggie O'Farrell widmet sich in ihrem zutiefst berührenden Roman Shakespeare von einer ungewohnten Seite (ohne ihn nur einmal beim Namen zu nennen).«
 
»Es gibt Romane, die stoßen eine Tür auf und schubsen einen hinein in ein Jetzt, das so nah, so absolut scheint wie der eigene Herzschlag. Jede Zeile hat bei Maggie O'Farrell etwas Pulsierendes, und zugleich spürt man in jedem Moment, wie fragil der Lebensstrom ist und dass jede Fülle plötzlich vorbei sein kann.«
 
»Die Geschichten von Frauen berühmter historischer Persönlichkeiten wurden bereits oft erzählt - aber selten aus einer so erfrischenden, neuen Perspektive.«
 
»Eine wunderbare Familiengeschichte und ein sehr ausdrückliches Portrait dieser Zeit um 1590 bis 1600.«

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