Rassismus. Macht. Vergessen.

Von München über den NSU bis Hanau: Symbolische und materielle Kämpfe entlang rechten Terrors
 
 
transcript Verlag
  • 1. Auflage
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  • erschienen im Oktober 2021
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 432 Seiten
978-3-8376-5863-7 (ISBN)
 
Wie weit und umkämpft war dieser Weg? Von der Entpolitisierung des Oktoberfestattentats 1980 über die Verdächtigungen der Opferangehörigen des sogenannten NSU in den 2000ern bis hin zur öffentlichen Wahrnehmung der Familien der Getöteten des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau 2020. Erst jetzt scheint sich eine längst überfällige gesamtgesellschaftliche Debatte in Bewegung zu setzen: über mangelnde Repräsentation, mahnende Erinnerung und sich verändernde Gedenkkultur, über strukturellen Rassismus und Behördenblindheit gegenüber Menschen, die sich längst nicht mehr als Teil einer Gesellschaft fühlen. Die Beitragenden des Bandes setzen sich mit Rassismus, Rechtsextremismus und Erinnerungskultur auseinander und gehen vor allem der Frage nach, wo der Kampf gegen rechten Terror und seinen gesellschaftlichen Nährboden heute steht.
  • Deutsch
  • Bielefeld
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  • Deutschland
transcript
  • Für Beruf und Forschung
  • Klebebindung
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  • mit Klappen
11 SW-Abbildungen
  • Höhe: 226 mm
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  • Breite: 152 mm
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  • Dicke: 32 mm
  • 672 gr
978-3-8376-5863-7 (9783837658637)
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Onur Suzan Nobrega (PhD) promovierte am Goldsmiths, University of London in Media and Cultural Studies. Sie arbeitet seit 2016 im Institut für Soziologie mit den Schwerpunkten Kultur und Migration sowie Frauen- und Geschlechterforschung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 2008 ist sie international in der Lehre und Forschung tätig und arbeitet transdisziplinär in der Soziologie und den Medien-, Film-, und Kulturwissenschaften zu den Themen Rassismus, Kolonialismus und Intersektionalität.
Matthias Quent (Dr. phil.), geb. 1986, ist Soziologe und Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) in Jena sowie Mitglied im Rat des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ). Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Rechtsextremismus und -terrorismus. Sein Sachbuch »Deutschland rechts außen« war Spiegel-Bestseller und wurde mit dem Preis »Das politische Buch 2020« ausgezeichnet.
Jonas Zipf, geb. 1982, arbeitet seit 2016 als Werkleiter von JenaKultur, des städtischen Eigenbetriebs für Kultur, Kulturelle Bildung, Tourismus und Marketing in Jena. In seiner Funktion ist der studierte Psychologe, Musik- und Sprechtheaterregisseur der Kulturverantwortliche der Stadt Jena und initiiert Kulturprojekte und stadtgesellschaftliche Prozesse wie »72 Stunden Urban Action Lobeda«. Vor diesem Engagement war er nach seinem Studium in Berlin, Paris und München als Dramaturg und Schauspieldirektor u.a. am Thalia Theater Hamburg, dem Theaterhaus Jena und dem Staatstheater Darmstadt tätig.

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