Spitzweg

Roman | Coming-of-Age-Geschichte zwischen Biedermeier und digitaler Gegenwart
 
 
Piper (Verlag)
  • 2. Auflage
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  • erschienen am 28. April 2022
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 256 Seiten
978-3-492-07143-7 (ISBN)
 

Ein Kunstdiebstahl aus Liebe

»Ich habe mir nie viel aus Kunst gemacht.« Als zufriedener Kunstbanause offenbart sich der Erzähler zu Beginn und berichtet davon, wie Carl, bewunderter Freund, ihn mit seiner Spitzweg-Begeisterung vom Gegenteil überzeugt. In der Mitte des Geschehens: eine Dreiecksbeziehung, ein hochbegabtes Mädchen und der verräterische Diebstahl eines Gemäldes. Durch raffinierte Rachepläne wird die Schülerfreundschaft auf ihre schwerste Probe gestellt.

Eckhart Nickel erzählt wie in »Hysteria« die Geschichte einer Obsession: War darin von der Natur nur noch künstliche Reproduktion übrig, wird nun die Kunst zur zweiten Natur des Menschen.

Eine raffinierte Kritik an der Bildvergötterung der sozial verwahrlosten Digitalgesellschaft und ihrer allmächtigen Instagrammatik.

»Drei Schüler fliehen aus der banalen Realität in die Welt der Kunst und drohen sich darin zu verlieren: >Spitzweg< ist die Geschichte einer frühen Liebe, ein literarisches Vexierspiel und ein Bildungsroman, der das Zauberhaft-Verrückte der Romantik in unsere kontrollbesessene Gegenwart holt ... Eckhart Nickel ist ein fantastischer Erzähler! « Niklas Maak


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  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
  • mit Schutzumschlag
  • Höhe: 133 mm
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  • Breite: 207 mm
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  • Dicke: 37 mm
  • 450 gr
978-3-492-07143-7 (9783492071437)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Eckhart Nickel, geboren 1966 in Frankfurt/M., studierte Kunstgeschichte und Literatur in Heidelberg und New York. Er gehörte zum popliterarischen Quintett »Tristesse Royale« (1999) und debütierte 2000 mit dem Erzählband »Was ich davon halte«. Nickel leitete mit Christian Kracht die Literaturzeitschrift Der Freund in Kathmandu. Heute schreibt er vorwiegend für die FAS, die FAZ und ihr Magazin. Bei Piper erschien u.a. die »Gebrauchsanweisung für Portugal«. Beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2017 wurde er für den Beginn von »Hysteria« mit dem Kelag-Preis ausgezeichnet und war auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2018. 2019 erhielt er den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis der Stadt Bad Homburg. 2018 erschien sein hochgelobter Debütroman »Hysteria«.

»Wie sehr die Kunst ein lehrreicher Spiegel sein kann bei der Suche nach dem Ich, und welche Wunder sie für jeden von uns bereithält, darüber lässt sich in >Spitzweg< lesen.«
 
»Nickels Roman ist ein Flirt mit dem Biedermeier: So kostbare Konjunktive, so verschachtelte Satzkonstruktionen und längst außer Gebrauch geratenes Vokabular, kurz, so viel gespreizter Finger war selten in der deutschen Gegenwartsliteratur.«
 
»>Spitzweg< sichert Eckhart Nickels herausgehobenen Platz in der Gemäldegalerie unserer Gegenwartsliteratur.«
 
»'Spitzweg' wirkt wie eine Versuchsanordnung, in der HB-Bleistifte von Faber-Castell, Kunsttheorie und liebevolle Bildungsbürgersatire eine magisch-realistische Mischung eingehen.(...) Nickel ist einer der größten Stilisten seiner Generation.«
 
»Ist das ein Roman oder Kunstgeschichte auf Drogen? Eckhart Nickel nimmt die Welt auseinander und setzt sie neu zusammen.ein Suchbild von größtem Raffinement".
 
»>Spitzweg< von Eckhart Nickel schafft also den Rundumschlag: es ist eine temporeiche Komödie, eine tiefe Auseinandersetzung mit der Frage, welche Rolle Kunst in unserem Leben spielen sollte, eine liebevolle Satire aufs Bildungsbürgertum und vor allem ein verdammt guter, unterhaltsamer Roman.«
 
»Eine Frankfurter Coming-of-Age-Geschichte - mit viel Witz und philosophischem Tiefgang erzählt.«
 
»>Spitzweg< ist ein Plädoyer für eine Kunst, die durch ihre Vieldeutigkeit zur genauen, wiederholten Betrachtung zwingt und zugleich die Lizenz erteilt, vorgefundenes Material eigenwillig anzueignen.«
 
»Nickel ist wirklich ein fantastischer Erzähler. Das Künstliche der Atmosphäre, des Settings ist von Beginn an spürbar.«
 
»Das Wort Kunst-Krimi bekommt bei Eckhart Nickel eine neue Bedeutung und das neue Genre mit >Spitzweg< auch gleich ein Hauptwerk.«
 
»Eckhart Nickels >Spitzweg< ist ein riesengroßer Spaß, der zeigt, wie Kulturdebatten sein sollten; intelligent aber auch voller Esprit.«
 
»>Spitzweg< ist eine herrlich überdrehte Feier des Eigensinnigen, der fantastischen Schönheit in einer bei allem Globalübel gar nicht so hässlichen Welt.«

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