KI-Schöpfungen und Urheberrecht.

 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 6. Juli 2022
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 225 Seiten
978-3-428-18610-5 (ISBN)
 
Künstliche Intelligenz erobert als eine der bedeutendsten Technologien des 21. Jahrhunderts alle Lebensbereiche und macht dabei vor der Kreativbranche nicht Halt: Künstliche Intelligenz malt inzwischen Bilder, schreibt Gedichte und Geschichten, übersetzt Texte und komponiert Musik, die menschlichen Werken in nichts mehr nachstehen. Es gilt daher die Frage zu klären, wie solche Werke, bei denen der Computer den eigentlichen Schöpfungsakt übernimmt, urheberrechtlich zu bewerten sind.
Ausgehend von der Feststellung der Gemeinfreiheit solcher »KI-Schöpfungen« fragt die Untersuchung nach ihrer Schutzbedürftigkeit und -würdigkeit und untersucht die Möglichkeiten ihrer sinnvollen Einordnung in das bestehende Immaterialgüterrechtsgefüge. Dabei bedient sie sich nicht nur des ökonomietheoretischen Instruments der ökonomischen Analyse, sondern wirft auch einen Blick über den nationalen Tellerrand auf die Integrationsbemühungen in den anglo-amerikanischen Rechtskreisen, sowie auf europäischer und internationaler Ebene.
 
»AI Creations and Copyright Law«: Artificial Intelligence (AI) as one of the most important technologies of the 21st century, is entering all areas of life and does not spare the creative industry: Artificial intelligence now paints pictures, writes poems and stories, translates texts without errors and composes music. The present study examines the need for and worthiness of protection of such AI creations under German copyright law and addresses the question of their appropriate integration into the existing structure of intellectual property law.
  • Dissertationsschrift
  • |
  • 2021
  • |
  • Universität Erlangen
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • Höhe: 229 mm
  • |
  • Breite: 154 mm
  • |
  • Dicke: 14 mm
  • 350 gr
978-3-428-18610-5 (9783428186105)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Monika Muhr studied law at the University of Augsburg and the University Jean Moulin Lyon 3 with a focus on intellectual property law. In 2017, she completed her legal traineeship at the Higher Regional Court of Munich with the Second State Examination in Law. Since 2018, she is working as a lawyer at the law firm Lorenz Seidler Gossel in Munich, which is specialised in intellectual property law. She completed her doctorate alongside her professional career at the Chair of Private Law, Intellectual Property and Technology Law of Prof. Dr. Franz Hofmann, LL.M. (Cambridge) at the Friedrich-Alexander University of Erlangen-Nuremberg.
Monika Muhr studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Augsburg und Jean Moulin Lyon 3 mit Schwerpunkt im gewerblichen Rechtsschutz. 2017 schloss sie das Referendariat am Oberlandesgericht München mit dem Zweiten Juristischen Staatsexamen ab. Seit 2018 arbeitet sie als Rechtsanwältin in der auf gewerblichen Rechtsschutz spezialisierten Kanzlei Lorenz Seidler Gossel in München. Ihre Promotion erfolgte berufsbegleitend am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Recht des Geistigen Eigentums und Technikrecht von Herrn Prof. Dr. Franz Hofmann, LL.M. (Cambridge) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Künstliche Intelligenz erobert die Kunst

1. Die Digitalisierung in der Kunst aus urheberrechtlicher Perspektive: Der urheberrechtliche Werkbegriff - Kunstschaffen in der analogen Welt - Einbeziehung des Computers in der Computerkunst - Eigenständiges Kunstschaffen durch künstliche Intelligenz

2. Schutzlücke hinsichtlich KI-Schöpfungen: Schutz von KI-Schöpfungen außerhalb des Urheberrechts - Abgeleiteter Schutz von KI-Schöpfungen

3. Schutzbedürftigkeit von KI-Schöpfungen: Marktversagen auf dem Markt für KI-Schöpfungen - Gefahr der Leugnung von KI-Beteiligung

4. Eignung eines Schutzrechts für KI-Schöpfungen zur Auflösung des gegebenen Marktversagens: Anwendung der ökonomischen Analyse des Rechts - Auswirkungen eines Schutzrechts für KI-Schöpfungen auf das Verhalten der Marktakteure - Bewertung des ermittelten Verhaltens mittels ökonomischer Bewertungskriterien - Integrative Berücksichtigung des Ansatzes der Transaktionskostenökonomik

5. Integration des Schutzes von KI-Schöpfungen in das Immaterialgüterrecht - Lösungsansätze: Lösung über das Urheberrecht - Lösung über die verwandten Schutzrechte - Unmittelbarer Leistungsschutz aus § 3 Abs. 1 UWG als Übergangslösung

KI-Schöpfungen als Totengräber des Urheberrechts

Schrifttumsverzeichnis und Sachregister
DNB DDC Sachgruppen

Sofort lieferbar

74,90 €
inkl. 7% MwSt.
In den Warenkorb