Bildungsungleichheit

Von historischen Ursprüngen zu aktuellen Debatten
 
 
UTB (Verlag)
  • erschienen am 15. Februar 2021
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 153 Seiten
978-3-8252-5600-5 (ISBN)
 
Welche Grundannahmen liegen der Forderung nach einem Abbau sozialer Ungleichheit zugrunde? Warum ist Ungleichheit im Bildungswesen ein Problem? Ist sie überhaupt ein Problem? Solche und ähnliche Fragen werden eher selten gestellt und oft nur implizit beantwortet. Im Buch werden die Welt- und Menschenbilder von "Klassikern" der Bildungsphilosophie wie Platon, Rousseau und Pestalozzi dargestellt und mögliche pädagogische Konsequenzen gezeigt. So wird eine neue Perspektive auf aktuelle Debatten über Bildung und Ungleichheit gewonnen.
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Prof. Dr. Ingrid Miethe lehrt am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Gießen.
Einleitung 9
1.Eliteförderung: Biologisch begründete Differenzierung 15
1.1 Historische Beispiele 16
1.1.1 Platon: Relative Beweglichkeit der Begabungen 16
1.1.2 Volksbiologische Argumentationen 19
1.2 Pädagogische und bildungspolitische Konsequenzen 24
1.3 Aktuelle Beispiele 26
1.4 Arbeitsfragen 29
Platon: Der Staat 30
Hartnacke: Geistige Begabung 35
2.Gleichheit in der Ungleichheit: Gleichwertige Akzeptanz in der gesellschaftlichen Differenzierung 39
2.1 Historische Beispiele 40
2.2 Pädagogische und bildungspolitische Konsequenzen 45
2.3 Aktuelle Beispiele 46
2.4 Arbeitsfragen 49
Comenius: Große Didaktik 50
Pestalozzi: Ansichten und Erfahrungen 54
3.Anregungspotenzial: Sozial Benachteiligte als Förderung für gesellschaftlich Privilegierte 59
3.1 Historische Beispiele 59
3.2 Pädagogische und bildungspolitische Konsequenzen 64
3.3 Aktuelle Beispiele 65
3.4 Arbeitsfragen 66
Rousseau: Sophie 67
4.Fortschrittsglaube: Reduzierung von (Bildungs-)Ungleichheit als natürlicher Prozess der Weiterentwicklung der Gesellschaft 71
4.1 Historisches Beispiel 71
4.2 Pädagogische und bildungspolitische Konsequenzen 75
4.3 Aktuelle Beispiele 76
4.4 Arbeitsfragen 77
Schleiermacher: Grundzüge der Erziehungskunst 78
5.Meritokratie: Bildungserfolg als Ergebnis individueller Begabung und Leistung 83
5.1 Historisches Beispiel 84
5.2 Pädagogische und bildungspolitische Konsequenzen 87
5.3 Aktuelle Beispiele 88
5.4 Arbeitsfragen 90
Young: Meritokratie 91
6. Bildungsmonopol: Abschaffung kapitalistischer Produktionsverhältnisse als Ursache der Ungleichheit 95
6.1 Historische Beispiele 96
6.2 Pädagogische und bildungspolitische Konsequenzen 103
6.3 Aktuelle Beispiele 105
6.4 Arbeitsfragen 107
Liebknecht: Wissen ist Macht - Macht ist Wissen 108
Alt: Das Bildungsmonopol 110
7. Ressourcennutzung: Abbau sozialer Ungleichheit zur gesellschaftlichen Nutzung aller Potenziale 113
7.1 Historische Beispiele 114
7.1.1 Ökonomische Nutzung der Begabungsreserven 114
7.1.2 Nutzung von Vielfalt als Notwendigkeit demokratischer Gesellschaften 116
7.2 Pädagogische und bildungspolitische Schlussfolgerungen 118
7.3 Aktuelle Beispiele 119
7.4 Arbeitsfragen 122
Picht: Die deutsche Bildungskatastrophe 123
Dewey: Demokratie und Erziehung 126
8. Menschenrecht: Bildung als unveräußerliches Grundrecht aller 131
8.1 Historisches Beispiel 131
8.2 Pädagogische und bildungspolitische Konsequenzen 133
8.3 Aktuelle Beispiele 134
8.4 Arbeitsfragen 138
Dahrendorf: Bildung ist Bürgerrecht 139
Anhang 143
Literatur 145

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