Im Schläfengebiet

Erzählung
 
 
Haymon Verlag
  • 2. Auflage
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  • erschienen am 18. August 2020
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 48 Seiten
978-3-7099-8111-5 (ISBN)
 
EIN SENSIBLES STÜCK PROSA ÜBER DAS LEBEN MIT EPILEPSIE AUS DER FEDER VON KLAUS MERZ.

Feinfühlig und bestechend schlicht: eine zeitlose Erzählung von Klaus Merz
Walter leidet unter Epilepsie. Er hat gelernt, die Vorzeichen zu deuten - er schmeckt das Blech in seinem Mund, die aufsteigende Hitze. Seit ihn Mirjam verlassen hat, verbringt er seine Tage in Einsamkeit. Auf langen Spaziergängen lässt er sein Leben Revue passieren, seine Beziehungen, seine Epilepsie, tritt er immer wieder neu mit sich selbst in Beziehung. In seiner so präzisen wie bildgewaltigen Sprachwelt lässt Klaus Merz sie uns nachfühlen: die zunehmende Beklemmung vor einem schweren Anfall, den tiefen, dunklen Schlaf, der folgt. Mit seinem untrüglichen Blick für das Wesentliche spürt er aber auch stets die erhebenden Momente des Lebens auf. Dieses empfindsame Porträt erscheint mit einem Begleitwort von Beatrice von Matt und in bibliophiler Ausstattung.


Zuletzt erschienen in der bibliophilen Reihe bei Haymon:
Michael Köhlmeier: Drei Depeschen gegen den Krieg
Christoph W. Bauer: orange sind die äpfel blau
Serhij Zhadan: Laufen ohne anzuhalten
Nora Gomringer, Marco Grosse, Annette Hagemann, Ulrich Koch, Klaus Merz: Flüsterndes Licht
Xaver Bayer: Atlas
Sabine Gruber: Am Abgrund und im Himmel zuhause
Paul Fröhlich: Vermischte Erinnerung
2., mit einem Begleitwort von Beatrice von Matt, Broschur mit Aktenstichheftung
  • Deutsch
  • Österreich
  • Pappband
  • Höhe: 241 mm
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  • Breite: 153 mm
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  • Dicke: 15 mm
  • 126 gr
978-3-7099-8111-5 (9783709981115)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Mit seinem dichten, eindringlichen Werk zählt Klaus Merz zu den prägenden Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Geboren 1945 in Aarau, lebt und arbeitet er heute als freier und vielfach ausgezeichneter Schriftsteller in Unterkulm/Schweiz. Bei Haymon erscheinen seit 2011 seine gesammelten Werke in mehreren Bänden sowie zuletzt der Prosa- und Gedichtband "firma" (2019), mit dem er im März 2019 auf den Bestenlisten von ORF und SWR stand.
",Im Schläfengebiet', diese kaum vierzig Seiten umfassende Prosaminiatur, erinnert an einen Lidaufschlag, in dem sich die Weite und Tragik des Daseins in einem kurzen Moment hellster Wachheit verdichten."
WDR "5 Bücher", Björn Hayer

"Ich halte Klaus Merz für einen der feinsten Autoren unserer Zeit."
Spectrum Die Presse, Katja Gasser

"eine beeindruckende Erzählung, sehr empfehlenswert"
ZEPI - Zeitschrift für Epileptologie, Günter Krämer

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