Die Objektivität des Absoluten

Der ontologische Gottesbeweis in Hegels "Wissenschaft der Logik" im Spiegel der kantischen Kritik
 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 15. Mai 2020
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • X, 593 Seiten
978-3-16-156916-6 (ISBN)
 

Wie kann man nach Kants fundamentaler Kritik an der philosophischen Theologie das ontologische Argument für die Existenz Gottes verteidigen? Dieser Frage geht Hannes Gustav Melichar mit Hilfe der hegelschen Philosophie nach.

Um verständlich zu machen, wie Hegel verschiedene Fäden der vorkantischen Metaphysik und der kritischen Philosophie in seinem Hauptwerk "Wissenschaft der Logik" zusammenführt, analysiert er zunächst Kants Widerlegungsversuche gründlich. Anschließend argumentiert er, dass Hegel in seinem Werk zwei Argumentationslinien verfolgt. Die erste soll zu einem inhaltsvollen und widerspruchsfreien Gottesbegriff für die Philosophie führen. Und die zweite zeigt, wie Hegel versucht, diesem Gottesbegriff eine abschließende Begründung zu geben, ohne in einen Begründungsregress zu verfallen. Damit leitet Hegel aus der absoluten Notwendigkeit dieses Gottesbegriffes dessen objektive Geltung ab und legt so seine Version des ontologischen Gottesbeweises vor.

  • Dissertationsschrift
1. Auflage 2020
  • Deutsch
  • Tübingen
  • |
  • Deutschland
  • Fadenheftung
  • Höhe: 231 mm
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  • Breite: 154 mm
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  • Dicke: 34 mm
  • 890 gr
978-3-16-156916-6 (9783161569166)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Hannes Gustav Melichar, geboren 1984; Studium der Philosophie, Soziologie und Musikwissenschaft in Jena und Weimar; Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der philosophischen Fakultät der Universität Tübingen; 2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Philosophie II der Universität Bamberg.


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