Der Unterjura in der Umgebung von Schwäbisch Gmünd

 
 
Pfeil, F (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen im April 2010
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 255 Seiten
978-3-89937-115-4 (ISBN)
 
WERNER K. MAYER, Geschäftsmann und Autodidakt, ist Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Geologie des Naturkundevereins Schwäbisch Gmünd. Ihm ist es mit fundierter Fachkenntnis, Fleiß und Organisationstalent gelungen, die interessierten Laien, die Handwerker, die Wissenschaftler und die Behörden "an einen Tisch" zu bringen und dieses beispiellose "Unterjurabuch" fertigzustellen.

In neun Kapitel wird der Unterjura in allen seinen Aspekten behandelt. Den Schwerpunkt bildet die didaktisch gut aufbereitete Beschreibung der Schichtfolgen mit ihren Fossilien, die in zahlreichen hervorragenden Abbildungen präsentiert werden. Weitere Kapitel befassen sich mit der Erdkruste und ihren Gesteinen, der Landschaft mit ihren Böden und der Vegetation (von Dieter RODI), sowie der systematischen Einordnung und Beschreibung der wichtigsten Fossilgruppen. Für heimatkundlich Interessierte sind die Kapitel über "Sammeln und Forschen" in der Umgebung von Schwäbsich Gmünd sowie das Kapitel über die Nutzung der Gesteine eine Fundgrube.

Das "Unterjurabuch" dient auch als Begleitschrift zu den Jubiläumsausstellungen "Die Böbinger Seelilien und der Unterjura im Albvorland" und "Der Unterjura in der Umgebung von Schwäbisch Gmünd".
1., Auflage
  • Deutsch
279 Farb- und 21 Schwarzweißabbildungen, 14 Tabellen
  • Höhe: 247 mm
  • |
  • Breite: 179 mm
  • |
  • Dicke: 23 mm
  • 872 gr
978-3-89937-115-4 (9783899371154)
3899371151 (3899371151)
Zum Geleit 7
Vorwort des Verfassers 8
Danksagung 9
1 Einleitung 11
1.1 Fundstellen für Aufschlüsse und Fossilien 11
1.2 Der Betrachtungsbereich und die naturräumliche Gliederung 12
2. Die Stellung des Unterjuras im Gefüge der Erdkruste 16
2.1 Die Schichten der Erde 16
2.2 Die Gesteine der Erdkruste 16
2.3 Die Erdgeschichte und ihr zeitlicher Ablauf 20
3. Die Systematik des Schichtaufbaus 21
3.1 Die Schichtkunde (Stratigraphie) und ihre Aufgaben: eine vertikale Gliederung 21
3.2 Lithostratigraphie und Biostratigraphie: zwei Seiten einer Medaille 22
3.3 Der Faziesbegriff: die horizontale Erstreckung von Gesteinen 23
3.4 Der Aktualismus 24
3.5 Die Entstehung der Schichten des Unterjuras 24
3.6 Die ökologischen Bedingungen zur Zeit des Unter-Pliensbachiums (Numismalismergel) 25
4. Die Internationale Schichtstufengliederung und das QUENSTEDTsche Alphabet 26
4.1 Die historische Entwicklung der Juragliederung 26
4.2 Die heutige Gliederung 27
4.3 Leitfossilien im Jura: die Ammoniten 27
4.4 Die Schichtfolge des Unterjuras nach der Internationalen Schichtstufengliederung 29
5. Die Gliederung der Schichtstufen 29
5.1 Das Hettangium (he) 29
Der Psilonotenton (Unteres Hettangium, he1) 30
Der Angulatensandstein (Oberes Hettangium, he2) 38
5.2 Das Sinemurium (si) 49
Der Arietenkalk (Sinemurium 1, si1) 50
Der Turneriton (Sinemurium 2, si2) 73
5.3 Das Pliensbachium (pb) 79
Der Numismalismergel (Unteres Pliensbachium, pb1) 80
Der Amaltheenton (Oberes Pliensbachium, pb2) 109
5.4 Das Toarcium (tc) 122
Der Posidonienschiefer (tc1) 122
Der Jurensismergel (tc2) 138
6. Landschaft, Boden und Vegetation des Unterjuras um Schwäbisch Gmünd 154
6.1 Einleitung 154
6.2 Hettangium (Psilonotenton und Angulatensandstein) 155
6.3 Unteres Sinemurium (Arietenkalk) 156
6.4 Oberes Sinemurium (Turneriton) 156
6.5 Unteres Pliensbachium (Numismalismergel) 158
6.6 Oberes Pliensbachium (Amaltheenton) 159
6.7 Unteres Toarcium (Posidonienschiefer) 160
6.8 Oberes Toarcium (Jurensismergel) 160
7. Die wichtigsten Fossilgruppen im Unterjura 162
7.1 Hinweise zur Namensgebung (Nomenklatur und Taxonomie) 162
7.2 Körperlich erhaltene Fossilien 162
7.3 Spurenfossilien 180
7.4 Pflanzenfossilien 182
7.5 Fossile Marken 182
7.6 Spiele der Natur 182
8. Sammeln, Forschen, Bewahren und Vermitteln 184
8.1 Die ersten Hinweise auf frühes Sammeln 184
8.2 FRIEDRICH AUGUST QUENSTEDT in ganz Schwaben zuhause 185
8.3 Regionale Sammler des 19. Jahrhundert
(HEINRICH FABER AUGUST VINZENZ NEUBER JOSEPH SCHULER) 186
8.4 Die Sammler und Sammlergruppen mit Schwerpunkt zwischen 1900 und 1945
(LUDWIG ALBRECHT JOHANN JAKOB KÜNKELE MAX GEIGER WILHELM BECHTER) 188
8.5 Die Sammler mit Schwerpunkt zwischen 1930 und 1970
(HERMANN MANTEL KARL ROBERT BRAUN PAUL BECHTER ALFONS BERRETH FRITZ SAUTER HANS SCHÖNE) 190
8.6 Sammler mit Schwerpunkt zwischen 1950 und 2000
(WERNER RASCHKE JOSEF ROTHGERBER LOTHAR GRUPP ERNST MIRLE WOLFGANG HEER) 196
8.7 Die Arbeitsgruppen und -vereine, Arbeitsgemeinschaften und Museen
(Städtisches Museum in Schwäbisch Gmünd Geologengruppe Ostalb Naturkundeverein Schwäbisch Gmünd Geologisch-paläontologisches Museum in Aalen) 201
8.8 Wichtige Veröffentlichungen mit Schwerpunkt Ostwürttemberg
(FRIEDRICH AUGUST QUENSTEDT EBERHARD FRAAS THEODOR ENGEL WINFRIED TRINKLE RUDOLF SCHLEGELMILCH DIETER ROSENKRANZ) 208
9. Die Nutzung der Gesteine 212
9.1 Die Schwefelhütte im Walkersbacher Tal ursprünglich mit Pyrit aus dem unterjurassischen Grenzbereich 212
9.2 Die Bedeutung des Angulatensandsteins als Werkstein
(Limes Stadtbefestigung Skulpturen) 214
9.3 Der Arietenkalk und seine Verwendungen
(Baumaterial Römischer Kalkofen Dünger-Kalkwerk Göggingen Straßen- und Wegebau) 219
9.4 Der Turneriton und seine Verwendungen
(Die Ziegeleien Alaun und Vitriol Fayencen Töpferton) 224
9.5 Der Amaltheenton 230
9.6 Der Posidonienschiefer: eine ölhaltige Angelegenheit
(Burg Hohenstaufen Schieferverwertungsgesellschaft Mögglingen Gagat) 230
10. Im Buch verwendete Fachwörter und ihre Erläuterung 234
11. Literaturverzeichnis 238
Verzeichnis der Gattungen und Arten 246
Ortsverzeichnis 249
Im Buch erwähnte Personen 252
Sammlungen der abgebildeten Objekte 254
Abbildungsnachweis 255smergel) 158
6.6 Oberes Pliensbachium (Amaltheenton) 159
6.7 Unteres Toarcium (Posidonienschiefer) 160
6.8 Oberes Toarcium (Jurensismergel) 160
7. Die wichtigsten Fossilgruppen im Unterjura 162
7.1 Hinweise zur Namensgebung (Nomenklatur und Taxonomie) 162
7.2 Körperlich erhaltene Fossilien 162
7.3 Spurenfossilien 180
7.4 Pflanzenfossilien 182
7.5 Fossile Marken 182
7.6 Spiele der Natur 182
8. Sammeln, Forschen, Bewahren und Vermitteln 184
8.1 Die ersten Hinweise auf frühes Sammeln 184
8.2 FRIEDRICH AUGUST QUENSTEDT in ganz Schwaben zuhause 185
8.3 Regionale Sammler des 19. Jahrhundert
(HEINRICH FABER AUGUST VINZENZ NEUBER JOSEPH SCHULER) 186
8.4 Die Sammler und Sammlergruppen mit Schwerpunkt zwischen 1900 und 1945
(LUDWIG ALBRECHT JOHANN JAKOB KÜNKELE MAX GEIGER WILHELM BECHTER) 188
8.5 Die Sammler mit Schwerpunkt zwischen 1930 und 1970
(HERMANN MANTEL KARL ROBERT BRAUN PAUL BECHTER ALFONS BERRETH FRITZ SAUTER HANS SCHÖNE) 190
8.6 Sammler mit Schwerpunkt zwischen 1950 und 2000
(WERNER RASCHKE JOSEF ROTHGERBER LOTHAR GRUPP ERNST MIRLE WOLFGANG HEER) 196
8.7 Die Arbeitsgruppen und -vereine, Arbeitsgemeinschaften und Museen
(Städtisches Museum in Schwäbisch Gmünd Geologengruppe Ostalb Naturkundeverein Schwäbisch Gmünd Geologisch-paläontologisches Museum in Aalen) 201
8.8 Wichtige Veröffentlichungen mit Schwerpunkt Ostwürttemberg
(FRIEDRICH AUGUST QUENSTEDT EBERHARD FRAAS THEODOR ENGEL WINFRIED TRINKLE RUDOLF SCHLEGELMILCH DIETER ROSENKRANZ) 208
9. Die Nutzung der Gesteine 212
9.1 Die Schwefelhütte im Walkersbacher Tal ursprünglich mit Pyrit aus dem unterjurassischen Grenzbereich 212
9.2 Die Bedeutung des Angulatensandsteins als Werkstein
(Limes Stadtbefestigung Skulpturen) 214
9.3 Der Arietenkalk und seine Verwendungen
(Baumaterial Römischer Kalkofen Dünger-Kalkwerk Göggingen Straßen- und Wegebau) 219
9.4 Der Turneriton und seine Verwendungen
(Die Ziegeleien Alaun und Vitriol Fayencen Töpferton) 224
9.5 Der Amaltheenton 230
9.6 Der Posidonienschiefer: eine ölhaltige Angelegenheit
(Burg Hohenstaufen Schieferverwertungsgesellschaft Mögglingen Gagat) 230
10. Im Buch verwendete Fachwörter und ihre Erläuterung 234
11. Literaturverzeichnis 238
Verzeichnis der Gattungen und Arten 246
Ortsverzeichnis 249
Im Buch erwähnte Personen 252
Sammlungen der abgebildeten Objekte 254
Abbildungsnachweis 255

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