Grammatische Subjektivität

Wittgenstein und die moderne Kultur
 
 
transcript Verlag
  • 1. Auflage
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  • erschienen im Juni 2019
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 295 Seiten
978-3-8376-2991-0 (ISBN)
 
Ludwig Wittgenstein hat in seinem späten Werk »Philosophische Untersuchungen« die grammatische Beschreibung unserer lebensweltlichen Handlungen ins Zentrum seiner Überlegungen gestellt. Diese Abkehr von essentialistisch-aristotelischen Wesensdefinitionen in der Philosophie hat bis heute nichts von ihrer Sprengkraft verloren. Mit Habermas sind die »weltkonstituierenden Leistungen« im 20. Jahrhundert auf »grammatische Strukturen« übergegangen. Die Rede des Subjekts von sich selbst erscheint dann in einem neuen Licht: Es ist in einer grammatischen Weise verfasst, im Wissen um die ständige Veränderbarkeit jener Regelsysteme, die durch die Orientierung an grammatischen Standards in die Praxis überführt und dort temporär stabilisiert werden.
Erstmals beschreibt der Band die Kategorie der Grammatischen Subjektivität als Erweiterung des Referenzrahmens, innerhalb dessen Menschen von sich sprechen: im Blick auf Themen wie Wissen, Ethik, Politik, die Umstände der Moderne oder den Begriff des Cogito.
  • Deutsch
  • Bielefeld
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  • Deutschland
transcript
  • Für Beruf und Forschung
Dispersionsbindung, 6 SW-Abbildungen
  • Höhe: 226 mm
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  • Breite: 149 mm
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  • Dicke: 25 mm
  • 468 gr
978-3-8376-2991-0 (9783837629910)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Sandra Markewitz (Dr. phil.) ist Habilitandin an der Universität Vechta und lehrt dort Philosophie. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Wittgenstein, Sprachphilosophie, Philosophie der Sprache im Vormärz, Ethik und Ästhetik, Kulturphilosophie.

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