Die notwendige Streitgenossenschaft im Zivilprozess

Beitrag zu einem rein prozessualen Verständnis des Rechtsinstituts der notwendigen Streitgenossenschaft
 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 30. Oktober 2013
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • XXI, 423 Seiten
978-3-16-152811-8 (ISBN)
 
Die in § 62 ZPO geregelte notwendige Streitgenossenschaft liegt im Schnittpunkt der Parteilehre und der Streitgegenstandslehre und berührt das Verhältnis von materiellem Recht und Zivilprozessrecht. Begrifflichkeiten wie "anspruchsgebundene" oder "materiellrechtlich notwendige Streitgenossenschaft" bringen dies unmissverständlich zum Ausdruck.
Die Entwicklung der Parteilehre sowie der Streitgegenstandslehre ist allerdings eine Geschichte allmählicher Verselbständigung prozessualer Begriffe (formeller Parteibegriff, prozessualer Anspruch) von materiellrechtlichen Kategorien (materieller Parteibegriff, materieller Anspruch). Es ist deshalb erstaunlich, dass die Auslegung des § 62 ZPO von dieser Entwicklung nicht mitgerissen wurde. Dementsprechend entwickelt Ioannis Mantzouranis ein modernes und rein prozessuales Verständnis der notwendigen Streitgenossenschaft, das seit der "Emanzipation des Prozessrechts aus den Fesseln zivilistischen Denkens" überfällig ist.
GEH
1. Auflage 2013
  • Deutsch
  • Tübingen
  • |
  • Deutschland
  • Neue Ausgabe
  • Fadenheftung
  • Höhe: 231 mm
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  • Breite: 155 mm
  • |
  • Dicke: 27 mm
  • 665 gr
978-3-16-152811-8 (9783161528118)
Ioannis Mantzouranis
Geboren 1983; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Athen; 2008 Master in Zivilrecht an der Universität Athen; 2012 Promotion an der Universität Freiburg; seit 2008 Rechtsanwalt in Athen.
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