Mein Jahr im Wasser

Tagebuch einer Schwimmerin
 
 
Berlin Verlag
  • erschienen am 3. April 2017
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 336 Seiten
978-3-8270-1334-7 (ISBN)
 
Niemals hätte Jessica J. Lee gedacht, dass ausgerechnet die Seen rund um die deutsche Hauptstadt ihrem Leben eine neue Wendung geben würden. Geboren und aufgewachsen in Kanada, hat sie später viele Jahre in England verbracht. Berlin mutet ihr zunächst unwirtlich an. Als Lichtblick erscheinen ihr die unzähligen Seen rund um die Stadt. Und die passionierte Schwimmerin beschließt: 52 der über 3000 im Brandenburger Land versteckten Gewässer wird sie im Laufe eines Jahres testen - ganz egal, ob die Augusthitze über dem Nymphensee brütet oder die klirrende Kälte den Schlachtensee gefrieren lässt ... Mit zarter Lakonie erzählt »Mein Jahr im Wasser« von Verlorenheit und Fremdheit, von frühen Verletzungen und kindlichen Ängsten, aber auch von seidig-klarem Wasser auf der Haut und der meditativen Wirkung, die das Schwimmen in offenen Gewässern haben kann. Am Ende lösen sich nicht alle Probleme, aber es wächst ein Gefühl von Zuhause quer über alle Kontinente hinweg.
  • Deutsch
  • Deutschland
  • Klappenbroschur
  • Höhe: 203 mm
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  • Breite: 134 mm
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  • Dicke: 32 mm
  • 399 gr
978-3-8270-1334-7 (9783827013347)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Jessica J. Lee, geboren 1986 in Ontario (Kanada), hat Landschaftsgeschichte studiert und in diesem Fach auch promoviert. Anlässlich ihrer Doktorarbeit über den berühmten Londoner Hampstead Heath betrieb sie ausgedehnte Feldforschungen und entdeckte bei den Winterschwimmern im Park ihre eigene Passion für das eiskalte Wasser. Die kanadisch-britische Autorin lebt und schwimmt seit 2014 in Berlin.
»Ein süchtig machendes Beispiel für das neue "nature writing": ein Buch, das die Grenze zwischen Natur und Kultur buchstäblich verschwimmen läßt.«, Denis Scheck
 
»Aus ihren Schwimmzügen sind wunderbare literarische Seestücke geworden.«, 3sat "Buchzeit", 11.03.2018
 
»Die Umwelthistorikerin leistet mit ihrem >Jahr im Wasser< nicht nur einen bemerkenswerten Beitrag zur Gewässerkunde, sondern liefert auch einen poetischen Bericht ab, was das Buch besonders macht.«, Schaufenster (Die Presse) (A), 21.07.2017
 
»Poetisch und melancholisch erzählt Lee von ihren Begegnungen mit den Seen (.) Ein faszinierender Bericht über die heilende Kraft der Natur und den Prozess der Selbstfindung.«, Kurier (A), 16.07.2017
 
»Diese ganze Geschichte ist zutiefst literarisch und persönlich erzählt.«, Der Tagesspiegel, 15.06.2017
 
»Ein sehr hübsches Buch.«, Süddeutsche Zeitung, 20.05.2017
 
»Es gibt viele Gründe, Lees faszinierende Schilderung über ein Leben mit den Berliner Seen zu lesen. (.) Ihr (Buch) ist eine eher gefühlvolle, leisere, aber ebenso poetische Reise.«, Berliner Morgenpost, 10.04.2017
 
»(.) eine kundige Reise zu 52 Seen, die auch ein routinierter Wochenend-Schwimmausflugs-Planer bestimmt noch nicht alle kennt; und die Geschichte einer jungen Frau, die mit vielen Ängsten kämpft, nicht jede ist so konkret wie die vor der dunklen Tiefe eines Sees. Gegen diese hat sie ein Mittel gefunden: die Froschperspektive einnehmen, also nicht an das denken, was unter der Wasseroberfläche lauern könnte, sondern nur an die Welt darüber.«, Berliner Zeitung, 01.04.2017
 
»Wie sehr man glühen kann in der Kälte des Winterwassers, wie sehr man den Zyklus der Jahreszeiten in seinen Lieblingsseen miterleben und durchschwimmen kann - das zeigt dieses Buch!«, John von Düffel, Deutsches Theater Berlin

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