Alter Adel - neues Land?

Die Erben der Gutsbesitzer und ihre umstrittene Rückkehr ins postsozialistische Brandenburg
 
 
Wallstein (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erscheint ca. am 2. März 2020
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 384 Seiten
978-3-8353-3635-3 (ISBN)
 
Wiedervereinigung auf lokaler Ebene: Zurückgekehrte Adelsfamilien treffen auf eine sozialistisch geprägte Dorfbevölkerung.

Selten trafen im deutsch-deutschen Vereinigungsprozess Ost- und Westdeutsche so unmittelbar aufeinander wie in den brandenburgischen Gutsdörfern. Hier mussten nach 1990 zurückgekehrte Adelsfamilien ein Auskommen mit der sozialistisch geprägten Dorfbevölkerung finden, von der sie seit der Enteignung 1945 40 Jahre lang getrennt waren. Im früheren Gutsdorf wurden wie unter einem Brennglas spezifische Probleme und Dynamiken sichtbar, die seit 1990 überall im Osten Deutschlands auftraten.
Ines Langelüddecke untersucht mit den jeweiligen Prägungen und Geschichtsbildern von Adligen und Dorfbewohnern die mentalen Voraussetzungen und historischen Tiefenschichten dieser lokalen Wiedervereinigung. Erstmals untersucht eine Studie zeithistorischer Perspektive den Umbau des ländlichen Raumes in Ostdeutschland mit seinen kleinräumigen, dörflichen Milieus nach 1990. Darüber hinaus leistet die Autorin einen Beitrag zum Verständnis der Konfliktlagen in der Gegenwart, welche nach fast dreißig Jahren immer noch Unterschiede und Gegensätze zwischen Ost und West kennt.
  • Deutsch
  • Göttingen
  • |
  • Deutschland
978-3-8353-3635-3 (9783835336353)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Ines Langelüddecke, geb. 1976 in Halberstadt, hat in Göttingen, Oxford und Berlin studiert. Sie erhielt den Humboldt-Preis der Humboldt-Universität Berlin für ihre Arbeit »Tamara Bunke und die Konstruktion eines politschen Mythos in der DDR«.

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