Rasende Ruinen

Wie Detroit sich neu erfindet
 
 
Suhrkamp (Verlag)
  • 3. Auflage
  • |
  • erschienen am 12. März 2012
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 90 Seiten
978-3-518-06218-0 (ISBN)
 
»Detroit, das sind die USA in nackt und ohne Make-up. Reich und Arm stecken ihre Lebensräume neu ab, und im Augenblick ist ziemlich unklar, wer gerade wen von wo genau vertreibt. Eine strauchelnde Gesellschaft ringt um einen Ort, der keine Mitte mehr hat - ganz wie sie selbst.«

Leere, Armut, Gewalt: Detroit gilt als die gefährlichste und traurigste Großstadt der USA. Nirgends hat die Krise so brutal zugeschlagen wie hier. Hunderttausende sind geflüchtet, geblieben sind allein die Verlierer. Doch nun ziehen junge, kreative Leute mit wenig Geld, aber vielen Ideen ins Zentrum der Asphaltwüste, eröffnen Ateliers und Cafés. Investoren und Stadtplaner schwärmen bereits: »Detroit wird das Berlin der USA.« Katja Kullmann hat Detroit im Herbst 2011 besucht. Mit obdachlosen Jazz-Musikern, superreichen Shopping-Mall-Investoren und Techno-Aktivisten sprach sie über ihr Detroit - und über die brutalen Realitäten einer Gesellschaft, die verzweifelt um ihre Mitte ringt.
  • Deutsch
  • Berlin
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  • Deutschland
  • Höhe: 218 mm
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  • Breite: 136 mm
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  • Dicke: 10 mm
  • 143 gr
978-3-518-06218-0 (9783518062180)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Katja Kullmann, geboren 1970, ist Essayistin und Sachbuchautorin. 2011 erschien ihr vieldiskutiertes Buch Echtleben. Warum es heute so kompliziert ist, eine Haltung zu haben.

»Über den Versuch, das ehemalige Motown ... neu zu erfinden, berichtet Katja Kullmann in ihrem lesenswerten kleinen Detroit-Band Rasende Ruinen - ein etwas anderes Autobuch ohne Chrom, Hubraum und Höchstgeschwindigkeit.«


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